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Auf Saarwellingens Spuren

Die 4. Liga hieß zwischen 1994 und 2009 Oberliga. Wenn Sie also 1995 ein Oberligaspiel gesehen haben, zum Beispiel eines des FSV Saarwellingen, waren Sie als Zuschauer auf dem selben Niveau unterwegs wie in der heutigen Regionalliga. Viertklassig. Ob der Fußball heute besser ist? Schauen Sie selbst. Am Wochenende starten die saarländischen Regionalligisten in die Saison. Und alle haben das Ziel, drittklassig zu sein - früher oder später.

Die 4. Liga hieß zwischen 1994 und 2009 Oberliga. Wenn Sie also 1995 ein Oberligaspiel gesehen haben, zum Beispiel eines des FSV Saarwellingen, waren Sie als Zuschauer auf dem selben Niveau unterwegs wie in der heutigen Regionalliga. Viertklassig. Ob der Fußball heute besser ist? Schauen Sie selbst. Am Wochenende starten die saarländischen Regionalligisten in die Saison. Und alle haben das Ziel, drittklassig zu sein - früher oder später.


Sofort raus will die SV Elversberg . Dazu hat sie Erfahrung eingekauft. So viel, dass fast jeder Trainer von der SVE Großes erwartet. Auch der eigene. Michael Wiesinger will nicht noch ein Jahr Viertliga-Trainer bleiben. Auch der Club will hoch. Schließlich baut er neben einem neuen Stadion Profistrukturen auf. Damit hat die SVE den Druck des Gewinnen-müssens. Auch wenn viele Fans im Saarland nichts von ihr erwarten. Die SV Elversberg ist ihnen egal.

Gut, nicht jeder mag den FC Homburg, aber selbst das Nichtmögen ist ja eine Emotion, die nicht jeder Verein produzieren kann. Was die Mannschaft von Jens Kiefer in dieser Saison auf dem Platz herstellen kann, ist ungewiss. Ganz gut verstärkt hat sich der FCH schon, aber einen Platz unter den ersten Zwei anzustreben, wäre vermessen. Dazu müsste der FCH eine perfekte Saison spielen.



Ein Verein, dem der Saarländer alles zutrauen kann, ist der 1. FC Saarbrücken . Von vielen geliebt, von vielen gehasst. Zum gefühlt 48. Mal startet der FCS einen Neuaufbau. Das neue Stadion ist im Bau, die Führung ist umgebaut, die Mannschaft neu aufgebaut. Und sie läuft. Zumindest in der Vorbereitung. Dennoch reden sie beim FCS von den Unwägbarkeiten eines Neuaufbaus, bitten um Geduld, geben sich bescheiden. So lassen sie den Druck des Gewinnen-müssens ab. Und genau das könnte am Ende der Vorteil des FCS sein, wenn es darum geht, wer in die 3. Liga aufsteigt. Die hieß früher übrigens Regionalliga.