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ASC Quierschied verliert das Derby gegen die HSG TVA/ATSV Saarbrücken

Handball-Saarlandliga : Die HSG Saarbrücken überrennt den ASC Quierschied

Der Handball-Saarlandligist gewinnt das Derby in der Taubenfeldhalle gegen die ersatzgeschwächten Gastgeberinnen mit 33:24.

Schon die Vorzeichen waren schlecht für den ASC Quierschied. Zur ohnehin angespannten Personallage kam vor dem Heimspiel in der Handball-Saarlandliga gegen die HSG TVA/ATSV Saarbrücken ein weiterer Dämpfer. Ausgerechnet die torgefährlichste Spielerin, Svenja Hirth, musste wegen Knieproblemen passen. Ohne den Kopf der Mannschaft verlor der ASC Quierschied das Derby mit 24:33 (9:17). Der Anfang der Partie in der Quierschieder Taubenfeldhalle verlief für die Gastgeberinnen ordentlich. „Wir konnten ganz gut mithalten. Gerade das Kreisspiel hat die erste Viertelstunde gut funktioniert“, erklärt Quierschieds Torfrau Annika Hirth. Saarbrückens Rückraumspielerin Lisa Eisel sagt: „Wir wollten mit einer defensiven 3-2-1-Deckung anfangen, sind aber immer offensiver geworden. Da war dann zu viel Platz für Eins-gegen-eins und den Kreis.“ Die HSG stellte von der 3-2-1-Deckung auf eine versetzte 5:1 um – und hatte Erfolg damit. Bis zur Pause setzten sich die Gäste auf 17:9 ab.

„Nach 15 Minuten war unsere Energie schon ziemlich verbraucht. Gerade vorne fiel uns nicht mehr viel ein“, sagt Hirth. Mit dem Ausfall der besten ASC-Torschützinnen – auch Veronika Gawron fehlte mit einer Knieverletzung – fehlte im Angriff die Durchschlagskraft. Die Saarbrückerinnen überrannten die Gastgeberinnen zudem mit einem Gegenstoß nach dem anderen. Selbst die Umstellung des ASC, in der zweiten Halbzeit Kreisläuferin Bonnie Curare auf Rückraum Mitte spielen zu lassen, wirkte sich kaum aus. Auch wenn Saarbrückens viermalige Torschützin Eisel meint: „Die zweite Halbzeit war ausgeglichen.“

Mit dem Auswärtssieg festigte die HSG TVA/ATSV Saarbrücken den zweiten Tabellenplatz. Eisel freut sich: „Für uns als Mannschaft war es wichtig, in Quierschied zu gewinnen, weil das in den letzten Saisons nicht geklappt hat. Die waren ja schon eine Art Angstgegner.“ An diesem Samstag, 1. Februar, um 20 Uhr erwarten die Saarbrückerinnen das Schlusslicht HSG Ottweiler/Steinbach in der Rastbachtalhalle.

Beim ASC ist die Lage angespannt. Nach der vierten Niederlage in Folge belegen die Quierschiederinnen Rang acht. „Für uns werden die zukünftigen Spiele, egal gegen wen, eine Herausforderung“, sagt Hirth vor dem Heimspiel an diesem Samstag, 1. Februar, um 20 Uhr gegen den Tabellenneunten TV Birkenfeld/Nohfelden. Und sie ergänzt: „Auf dem Niveau Handball zu spielen, bedeutet eben manchmal auch, in unvorhersehbaren Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und Lösungen zu finden. Und ich bin mir sicher, wir werden Lösungen finden.“