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Altgediente Ringer müssen es richten

Altgediente Ringer müssen es richten

St. Ingbert. Die Hiobsbotschaft für den Trainer der St. Ingberter Oberliga-Ringer, Dr. Heinrich Schneider, kam vor dem Kampf beim RSV Spiesen-Elversberg II: Kadir Göleli, Volker Fritz, Andreas Mildenberg und Johannes Kessler, allesamt Leistungsträger des KSV, standen beruflich bedingt nicht zur Verfügung. Zudem fehlt der Langzeitverletzte Roman Skidanov

St. Ingbert. Die Hiobsbotschaft für den Trainer der St. Ingberter Oberliga-Ringer, Dr. Heinrich Schneider, kam vor dem Kampf beim RSV Spiesen-Elversberg II: Kadir Göleli, Volker Fritz, Andreas Mildenberg und Johannes Kessler, allesamt Leistungsträger des KSV, standen beruflich bedingt nicht zur Verfügung. Zudem fehlt der Langzeitverletzte Roman Skidanov. Was tun in dieser Notlage? Der KSV hat zwar genügend Nachwuchsringer in seinen Reihen, doch gleich vier Stammringer mit unerfahrenen Kräften zu ersetzen, schien Trainer Schneider und Vereinschef Stefan Spang ein zu großes Wagnis. Also musste improvisiert werden. Alexander Meier wurde, nachdem er, zum Erreichen des Gewichtes, etliche Liter Wasser geschluckt hatte, von 60 Kilo in 66 Kilo Freistil hochgezogen. Für die Klasse bis 96 Kilo wurde Altmeister Dieter Butterbach reaktiviert. Und für Volker Fritz kam mit Abdullah Göleli ein weiterer Altgedienter ins Aufgebot. Die Rechnung ging auf: Meier verlor zwar vor 100 Zuschauern entscheidend gegen Steve Köhler, doch Butterbach gewann 3:1 gegen Viktor Popp und Göleli holte vier Zähler gegen Uwe Rammo. Die Klasse bis 84 Kilo Griechisch-Römisch ließ der KSV unbesetzt. Neben den beiden erfahrenen Ringern verdiente sich auch der erst 14-jährige Maxim Kornilov ein Lob für seinen Schultersieg über Marvin Schmitting. Auf Seiten des RSV waren neben Köhler noch Marc Hinkel, Niklas Bredy und Francesco Razza erfolgreich. Ein zufriedener Stefan Spang meinte nach dem Kampf: "Der deutliche 27:13-Erfolg gibt uns Selbstvertrauen für die nächste Aufgabe am Samstag in der Sporthalle Ludwigschule gegen den AC Heusweiler II". Mit dem 36:4-Kantersieg beim AC Heusweiler unterstrich die Eppelborner Staffel um Trainer Uwe Kunz vor 80 Zuschauern in der Sporthalle der Friedrich-Schiller-Schule eindrucksvoll ihren Anspruch auf einen vorderen Tabellenplatz. aki