Alternativen drängen sich nicht auf

Alternativen drängen sich nicht auf

Homburg. Nach dem 4:0-Pflichtsieg des FC Homburg im Saarlandpokal beim Landesligisten SV Geislautern wartet heute um 19.30 Uhr schon wieder der Alltag in der Fußball-Regionalliga. Dann tritt Wormatia Worms im Homburger Waldstadion an

Homburg. Nach dem 4:0-Pflichtsieg des FC Homburg im Saarlandpokal beim Landesligisten SV Geislautern wartet heute um 19.30 Uhr schon wieder der Alltag in der Fußball-Regionalliga. Dann tritt Wormatia Worms im Homburger Waldstadion an. Dass die Wormser, die mit großen Ambitionen in die Runde gestartet sind, derzeit nur den vorletzten Tabellenplatz belegen, betrachtet FCH-Trainer Christian Titz mit Vorsicht. "Da kommt eine Mannschaft, die angeschossen ist. Ich hätte Worms normal im oberen Drittel erwartet. Das zeigt, dass die Liga sehr ausgeglichen ist."

Ob er die zuletzt gleich gebliebene Homburger Startelf verändern wird, ist offen. Von den in Geislautern eingesetzten Alternativspielern kam zu wenig, als dass der Trainer sich zum Handeln gezwungen sehen müsste. Am nächsten dürfte Steven Simon an einem Startelf-Einsatz sein. Im Sturm sollte Dennis Gerlinger erneut den weiter mit einer Leistenzerrung ausfallenden Aleksandre Karapetian ersetzen, zumal Sturmkollege Sebastian Piotrowski ebenfalls verletzungsbedingt ausfällt. "Positiv war, dass Dennis mal wieder ein Tor gemacht hat. Das war wichtig für ihn", resümiert Titz über Gerlingers Treffer zum 4:0, dem im übrigen - auch nicht alltäglich - ein Treffer des an diesem Tag im Sturm spielenden Torwarts Stefan Steigerwald vorausging.

Bei Patrik Ribeiro-Pais, der an einer Rückenzerrung laboriert, und Shinya Iwaki, bei dem sich Flüssigkeit im zuvor verletzten Knie angesammelt hat, geht Titz für heute von grünem Licht aus. Wenn der erst vor wenigen Tagen verpflichtete Defensivmann Erdal Celik die zuletzt fehlende Spielberechtigung rechtzeitig erhält, wird auch er im Kader stehen. Ähnlich ergeht es Streli Mamba, auf dessen Spiellizenz für die Regionalliga Spieler und Verein dringend warten.

Der Trainer will heute den schwachen Auftritt seiner Mannschaft bei der 0:2-Niederlage beim FSV Frankfurt II vergessen machen. "Es ärgert mich, dass wir gegen die direkten Konkurrenten Eschborn und Frankfurt verpasst haben, den Abstand nach unten zu vergrößern", sagt Titz. Weniger ärgere ihn der verpasste Platz an der Sonne. Mit einem Sieg hätte der FCH überraschend die Tabellenspitze übernommen. rti

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