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Allofs kann sich Ismael als Cheftrainer in Wolfsburg vorstellen

Wolfsburg. Geschäftsführer Klaus Allofs (59) hat Valerien Ismael den Posten des Cheftrainers beim kriselnden VfL Wolfsburg in Aussicht gestellt. Der 41-Jährige sei "ein Trainer, dem die Zukunft gehört", sagte Allofs gestern. Der Ex-Profi sei keine Notlösung als Nachfolger des geschassten Dieter Hecking . Ismael sei ein Trainer-Talent, das "sicher in der 1. Liga oder einer anderen internationalen Liga seinen Platz finden wird", sagte Allofs: "Jetzt hat er die Chance, das hier beim VfL zu zeigen." Nach der Trennung von Hecking am Montag war Ismael vom Klub noch als Interimstrainer bezeichnet worden. Nun hat der Deutsch-Franzose, der bisher die Regionalliga-Mannschaft betreute, die Chance, sich zu beweisen. Gestern Nachmittag leitete er in der Vorbereitung auf die Partie am Samstag in Darmstadt (15.30 Uhr) erstmals das Training. sid

Noch, sagte Allofs, habe er keine Gespräche mit weiteren Trainerkandidaten geführt. "Die nächsten Wochen werden zeigen, welche Alternativen es gibt", sagte er: "Wir sind überhaupt nicht unter Zeitdruck und mit Valerien Ismael sehr gut aufgestellt." Neben Ismael gelten der Portugiese André Villas-Boas sowie der ehemalige Wolfsburger Spieler André Breitenreiter und Werder Bremens Ex-Profi Andreas Herzog als Kandidaten.