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Alles-oder-Nichts-Spiel für Leverkusen ohne Kießling

Alles-oder-Nichts-Spiel für Leverkusen ohne Kießling

Eine Vergnügungsreise ist der zweitägige Kurztrip ins 1700 Kilometer entfernte weißrussische Borissow für Bayer Leverkusen sicher nicht. "Wenn man das Achtelfinale erreichen kann, lohnen sich die Mühen", meinte Cheftrainer Roger Schmidt vor dem heutigen Alles-oder-Nichts-Spiel in der Champions League (18 Uhr/Sky).Mit einem Sieg gegen Bate Borissow könnte der Bundesliga-Sechste aus eigener Kraft das Überwintern in Europas Premiumklasse schaffen.

Bei einer Niederlage müsste man wohl sogar die Teilnahme an der Europa League abschreiben. Der Wille und die Zuversicht, die Runde der besten 16 Clubs zu erreichen, ist nach dem 3:1 in Frankfurt zurückgekehrt. "Es war ein wertvolles Spiel für uns nach zuvor drei Niederlagen und wird bis Dienstag nachwirken, uns Selbstvertrauen geben", sagte Schmidt.

Allerdings hat Bayer massive Probleme in der Defensive: Kapitän Lars Bender (Sprunggelenk) muss weiter passen. Zudem sind die Innenverteidiger Kyriakos Papadopoulos und Ömer Toprak gesperrt. Auch offensiv gab es kurz vor dem Abflug schlechte Nachrichten: Angreifer Stefan Kießling meldete sich wegen einer Virusinfektion krank ab.