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Alles oder nichts für den FCK

Alles oder nichts für den FCK

Kaiserslautern. An diesem Samstag um 14 Uhr bittet Milan Sasic, Trainer des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, seine Mannschaft zum letzten Training der Saison 2007/08 ins Fritz-Walter-Stadion. Damit tritt der Countdown bis zum alles entscheidenden Spiel gegen den 1. FC Köln (Sonntag, 14 Uhr) in die letzte Phase

Kaiserslautern. An diesem Samstag um 14 Uhr bittet Milan Sasic, Trainer des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, seine Mannschaft zum letzten Training der Saison 2007/08 ins Fritz-Walter-Stadion. Damit tritt der Countdown bis zum alles entscheidenden Spiel gegen den 1. FC Köln (Sonntag, 14 Uhr) in die letzte Phase. Hopp oder topp heißt es für den FCK, der nur mit einem Sieg sicher in der Zweiten Liga bleibt und bei einem Unentschieden von den Ergebnissen der Konkurrenz aus Osnabrück und Augsburg abhängig ist.

Der Betzenberg ist schon seit zwei Wochen ausverkauft. 48500Zuschauer werden das Schicksalsspiel live im Stadion verfolgen, während weitere 6000 Fans auf dem Kaiserslauterer Stiftsplatz erwartet werden, wo das Spiel auf einer 20 Quadratmeter großen Leinwand übertragen wird. Dabei schien schien der Abstiegskampf schon am 28. Spieltag entschieden. Damals trennten den FCK, auf dem ersten Abstiegsplatz stehend, unaufholbar scheinende acht Punkte von der Nichtabstiegs-Zone. Jetzt haben die Pfälzer einen Punkt Rückstand auf Platz 14 und das beste Torverhältnis aller Konkurrenten. "Hätten Sie damals gesagt, wir kriegen ein Endspiel gegen Köln, hätte das jeder sofort unterschrieben", sagt Vorstandschef Stefan Kuntz.

Gewinnt Lautern gegen Köln, entscheidet sich der Abstieg zwischen Osnabrück (37 Punkte), dem zwei Tore besseren FC Augsburg (ebenfalls 37) und den Kickers Offenbach (38). Bei einem Unentschieden in Lautern müsste entweder Osnabrück (zuhause gegen Offenbach) oder Augsburg (zuhause gegen Jena) verlieren, damit der FCK die Klasse hält.

Milan Sasic versucht, dem Trubel um das Spiel mit ausgeprägter Gelassenheit zu begegnen und Selbstbewusstsein zu verbreiten. "Jeder fragt, ob wir was Besonderes machen. Warum sollen wir was Besonderes machen? Wir haben die letzten drei Heimspiele gewonnen, wir müssen nur normal weiterarbeiten", sagt der erfahrene Kroate.

Die Kardinalfrage: Was ist von den Kölnern zu erwarten, nachdem diese den Aufstieg bereits in der vergangenen Woche unter Dach und Fach gebracht haben? "Glauben Sie, dass Christoph Daum weiß, wie die Mannschaft hier auftreten wird?", fragt Sasic in für ihn typischer Manier zurück und ergänzt: "Das ist ein Spiel, bei dem man vorher nicht viel weiß. Der Gegner kann frei aufspielen, kann aufgeben oder kann Biss zeigen wie Jena. Das haben wir alles schon erlebt im deutschen Fußball. Das alles Entscheidende ist deshalb, wie unsere Mannschaft auftreten wird."