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Bitteres Bank-Dasein
Adler bleibt nur die Reservistenrolle

Mainz. Ehemaliger Nationaltorwart sitzt beim FSV Mainz 05 nur auf der Bank.

Rene Adler steht gemeinsam mit Hundedame Suki in Kürze wieder im Rampenlicht. In der neuen Staffel der Vox-Sendung „V.I.P. Hundeprofi“ tritt der Ex-Nationaltorwart mit seiner Straßenhündin auf, die er gemeinsam mit Ehefrau Lilli gerettet hat. Sportlich sind die Auftritte im Tor des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 zuletzt hingegen selten geworden.


Verletzungen und Krankheiten haben den 33-Jährigen immer wieder ausgebremst. Auch im Abstiegsduell bei seinem Ex-Club Hamburger SV (0:0) musste Adler in der Vorwoche wegen eines grippalen Infekts passen. Stammtorwart Robin Zentner war verletzt ausgefallen, die Chance auf die Liga-Rückkehr nach vier Monaten Zwangspause war da – doch stattdessen feierte Florian Müller ein Traumdebüt. Der 20-jährige Lebacher stand auch am Freitagabend im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 im Tor (bei Redaktionsschluss nicht beendet).

Dabei war Adler im Sommer 2017 zum FSV gewechselt, um spielen zu können. Bis auf das Pokal-Viertelfinale in Frankfurt (0:3) hatte er aber seit seiner Oberschenkelverletzung im Oktober zuletzt keine Chancen mehr dazu. In der freien Zeit las er viel, unlängst investierte Adler in eine Firma für Torwarthandschuhe. Gemeinsam mit seiner Frau interessiert sich Adler auch für Kunst und sammelt Gemälde. Für das Ziel Klassenverbleib wird sich der Teamspieler in Mainz unterordnen. Die Rolle kennt er aus den fünf Jahren HSV, wo Jaroslav Drobny und Christian Mathenia immer wieder einmal den Vorzug bekamen.