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Acht Testspieler, drei Gegentore: FCH verliert gegen den FCS II

Acht Testspieler, drei Gegentore: FCH verliert gegen den FCS II

Großrosseln. Fußball-Regionalligist FC Homburg hat am Mittwochabend das Halbfinale des Sparkassencups verloren. Gegen Oberliga-Aufsteiger 1. FC Saarbrücken II unterlag der FCH vor 150 Zuschauern auf der Großrosseler Nachtweide mit 0:3 (0:2). Dabei setzte FCH-Trainer Alfred Kaminski acht Testspieler ein, zu denen auch ein Spieler der Bezirksligamannschaft und ein A-Jugendlicher gehörten

Großrosseln. Fußball-Regionalligist FC Homburg hat am Mittwochabend das Halbfinale des Sparkassencups verloren. Gegen Oberliga-Aufsteiger 1. FC Saarbrücken II unterlag der FCH vor 150 Zuschauern auf der Großrosseler Nachtweide mit 0:3 (0:2). Dabei setzte FCH-Trainer Alfred Kaminski acht Testspieler ein, zu denen auch ein Spieler der Bezirksligamannschaft und ein A-Jugendlicher gehörten. Einer davon war der ehemalige Bundesligaspieler Thomas Riedl.

"Ich habe den Trainer gefragt, ob ich mittrainieren kann, um mich fit zu halten", sagte der Ex-Kaiserslauterer. Der 34-Jährige spielte zuletzt beim österreichischen Bundesligisten SK Austria Kärnten, der Mitte Juni Insolvenz anmeldete. "Eine mögliche Verpflichtung habe ich natürlich im Hinterkopf, aber ich denke nicht, dass ich der Mannschaft momentan helfen könnte", sagte der Pfälzer.

"Thomas ist ein sehr guter Defensivspieler. Aber auf dieser Position suchen wir momentan nicht", sagte FCH-Trainer Alfed Kaminski, "wir werden aber noch etwas im Sturm machen." Dort gelang der trainingsgeplagten Testspieler-Truppe gegen den FCS nicht viel. Auch über die linke Seite des agilen Giuseppe Burgio fanden die Saarpfälzer kein Mittel gegen die sehr sicher postierte Abwehr der Blau-Schwarzen. Die wiederum setzten in den Drangphasen der Homburger die entscheidenden Akzente. So wie Claudio Meli, der in der 17. Minute aus 20 Metern das sehenswerte 1:0 schoss. In der 38. Minute schlug FCS-Abwehrchef Daniel Schlicker einen langen Ball auf Stürmer Salvatore Lirangi. Der war schneller als die komplette Homburger Abwehr, lief unbedrängt in den Strafraum und legte mustergültig für Torschütze Armend Haliti auf, 2:0!

Eine Viertelstunde nach dem Seitenwechsel - wieder mitten in einer Homburger Druckphase - markierte Abdul Kizmaz nach Traumpass von Haliti das vorentscheidende 3:0. Kaminski meinte: "Das war heute für die Spieler eine Möglichkeit, sich für unseren Trainingskader zu empfehlen. Und das ist nicht wirklich vielen gelungen." zen