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5,6 Millionen weniger für Spitzensport-Förderung

5,6 Millionen weniger für Spitzensport-Förderung

Berlin. Der deutsche Spitzensport muss 2011 mit 5,6 Millionen Euro weniger auskommen. Wie das Bundesinnenministerium gestern erklärte, werden 132,7 Millionen Euro in die Spitzensportförderung investiert. 2010 waren es 138,3 Millionen Euro. Am härtesten von Kürzungen betroffen sind zentrale Maßnahmen der Verbände, für die mit 90,7 Millionen 3,5 Millionen Euro weniger zur Verfügung stehen

Berlin. Der deutsche Spitzensport muss 2011 mit 5,6 Millionen Euro weniger auskommen. Wie das Bundesinnenministerium gestern erklärte, werden 132,7 Millionen Euro in die Spitzensportförderung investiert. 2010 waren es 138,3 Millionen Euro. Am härtesten von Kürzungen betroffen sind zentrale Maßnahmen der Verbände, für die mit 90,7 Millionen 3,5 Millionen Euro weniger zur Verfügung stehen. Die Einsparungen werden "als Beitrag zur Konsolidierung des Bundeshaushaltes" bezeichnet. Die Förderung des Bundes könne auch auf diesem Niveau dazu beitragen, dass der deutsche Sport bei den Olympischen Spielen 2012 in London die Rückkehr in die Weltspitze schafft, teilte das Ministerium mit. Keine Kürzung gibt's beim Zuschuss für die Nationale Anti-Doping-Agentur in Höhe von einer Million Euro, bei den Mitteln für die Forschungs- und Entwicklungsstelle für Sportgeräte und dem Institut für Angewandte Trainingswissenschaften. Für die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland im kommenden Jahr stehen 300 000 Euro vor allem für das Sicherheitskonzept zur Verfügung. dpa