Limlauf 274 Läufer gehen beim Limlauf an den Start

LIMBACH · Einmal im Jahr herrscht in Limbach der absolute Ausnahmezustand. Dann werden im Ortskern sehr viele Straßen gesperrt, um einen reibungslosen Ablauf vom Limlauf garantieren zu können. Am vergangenen Samstag war es wieder so weit.

Temperaturen von über 30 Grad hielten vermutlich den einen oder anderen Sportler davon ab, an diesem Volkslauf teilzunehmen. Wer da war, wurde wieder einmal unterwegs lautstark angefeuert. Immer wieder waren aufgestellte Bänke und Tische vor den Häusern zu sehen. So manche Privatperson zeigte bei der großen Hitze ein großes Herz für die Läufer und baute eine zusätzliche Verpflegungsstation auf. Und nicht nur vor einem Haus in der Nähe der Dorfhalle wurden die nassgeschwitzten „Limläufer“ mit einem Gartenschlauch erfrischt. Der Limlauf bleibt eine volksnahe Veranstaltung, was von den Teilnehmern sehr geschätzt wird.

„Trotz der schwierigen Witterung gingen 274 Läufer an den Start. Nur wenige von ihnen mussten vor dem Ziel aufgeben. Auf der Strecke gab es in Form mehrerer Duschen tatkräftige Unterstützung durch die Bevölkerung und die freiwillige Feuerwehr“, erklärte Rainer Huwer aus dem Organisationsteam des TV Limbach und ergänzte: „Nur ein Läufer musste mit leichten Kreislaufbeschwerden behandelt werden. Unsere Veranstaltung wurde von den Teilnehmern gelobt.“

Wie gewohnt war beim Limlauf für jeden Geschmack und jede Leistungsklasse etwas mit dabei. Die kleinsten und jüngsten Teilnehmer hatten eine Distanz von zwei Kilometern zurückzulegen. Trotz der heißen Witterung erreichten sämtliche 22 Mädels die Ziellinie, während drei der insgesamt 30 Jungs nicht durchkamen. Insgesamt gab es 52 Sportler.

65 trauten sich den Fünf-Kilometer-Lauf zu. Am Ende gab es für Zaker Ahmadi vom LA Team Saar einen ungefährdeten Sieg. Der 22-Jährige hatte vor einigen Wochen bereits den Kirkeler Volkslauf über fünf Kilometer gewonnen. „Es war extrem heiß unterwegs. Zuletzt hatte ich meinen Urlaub genossen und mal gar nichts gemacht und mich auch nicht so gesund ernährt. In der Woche hier vorm Lauf hatte ich aber wieder täglich trainiert“, berichtete der Sieger.

Kurz darauf erreichte auch die schnellste Frau und Vereinskollegin Jana Burgard das Ziel. Die 23-Jährige wohnt in Kirrberg und ist hauptsächlich im Triathlonsport unterwegs. Die Atmosphäre unterwegs sei „sehr gut“ gewesen. Auch die Sportler über zehn Kilometer sowie über die Halbmarathondistanz wurden lautstark angefeuert.

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