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220 Starter beim Wagwiesenrennen in Neunkirchen

Mountainbike : Trotz Regen 220 Starter beim Wagwiesenrennen

Am vergangenen Samstag ist im Wagwiesental das Wagwiesenrennen des RC Mistral Neunkirchen über die Bühne gegangen. Veranstalter war der Neunkircher Sportverband, Ausrichter der in Sachen Jugendarbeit äußerst engagierte Verein.

Die Veranstalter hatten mit den ungünstigen Witterungsbedingungen zu kämpfen, es regnete teilweise richtig heftig. Daher mussten auch einige ursprünglich vorgesehene Distanzen verkürzt werden. Rolf Koch aus dem Orgateam zeigte sich dennoch mit dem Ablauf dieser Großveranstaltung zufrieden. „Wir hatten 208 Voranmeldungen und 30 Nachmeldungen. Es gab ein paar witterungsbedingte Absagen von Voranmeldern. Letztlich haben wir es auf rund 220 Starter gebracht“, sagte Koch.

Da die Strecke über den Tag hin sich immer aufgeweichter präsentierte und sich dadurch die Rundenzeiten verlängerten, wurde für verschiedene Rennen die Gesamtstrecke reduziert. Der schwierige Wiesenanstieg entfiel, um das Rennen den Wetterverhältnissen anzupassen. Die Sportlerinnen und Sportler kamen teilweise aus dem Raum Trier und aus Frankreich nach Neunkirchen. Insgesamt seien über 30 Helfer im Einsatz gewesen. Besonders gut besucht waren die Kinderrennen, da die Kleinen lautstark von ihren Eltern, Geschwistern und Großeltern angefeuert wurden.

Auch die Vereinsmitglieder des RC Mistral Neunkirchen waren äußerst sportlich aktiv und stellten sich in den verschiedenen Altersklassen der Konkurrenz. Der Vorsitzende Thomas Müller sicherte sich im Funrennen über zehn Kilometer in einer Zeit von 44:25 Minuten die Bronzemedaille. Und auch seine Tochter Klara Müller trat kräftig in die Pedalen hinein und wurde beim U13-Rennen über 6,8 Kilometer in 42:06 Minuten gute Zweite. „Das Wetter können wir leider nicht beeinflussen, aber ansonsten ist alles richtig gut gelaufen. Wir konnten sogar einen neuen Anmelderekord verbuchen. Das Rennen wird trotz der Anstrengungen sehr gut angenommen“, freute sich der Vorsitzende.

Seine zwölfjährige Tochter Klara ließ sich genau wie der Papa auch nicht vom miesen Wetter die gute Laune verderben. „Es war unterwegs ganz schön matschig gewesen. Man kommt bei diesem Wetter die Anstiege nicht so gut hoch, weil man oft in den Pfützen stecken bleibt. Aber es war trotzdem schön“, meinte die Silbermedaillengewinnerin. Es wäre schön, wenn noch mehr Kinder und Jugendliche zum Mountainbiken in den Verein kämen. „Wir sind immer draußen an der frischen Luft. Unsere Sportart ist schon etwas Besonderes. Man kann sich auch richtig dreckig machen. Und vor allem kannst du im Training und bei den Rennen an deine Grenzen gehen. Es macht einfach richtig viel Spaß“, meinte die Zwölfjährige.