19 Bieter für die Bundesliga-Fernsehrechte, Streit um "50+1"-Regel

Frankfurt. Im Streit über die sogenannte "50+1-Regel" zwischen der Deutschen Fußball Liga (DFL) und dem Vorstandsvorsitzenden Martin Kind vom Bundesligisten Hannover 96 ist noch keine Entscheidung gefallen. Das teilte Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball nach der ordentlichen DFL-Mitgliederversammlung am Freitag in Frankfurt mit

Frankfurt. Im Streit über die sogenannte "50+1-Regel" zwischen der Deutschen Fußball Liga (DFL) und dem Vorstandsvorsitzenden Martin Kind vom Bundesligisten Hannover 96 ist noch keine Entscheidung gefallen. Das teilte Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball nach der ordentlichen DFL-Mitgliederversammlung am Freitag in Frankfurt mit. Hannover-Chef Kind möchte die bestehende Regelung kippen, die bei den 36 Proficlubs die Stimmenmehrheit von Investoren verbietet. "Wir hatten die Mitglieder ohnehin nur zur Diskussion geladen. Das ist auf hohem Niveau gelungen. Aber die Mitglieder fühlen sich noch nicht genug informiert", sagte Rauball.Zu einer möglichen Reduzierung der Bundesliga auf 16 Vereine sowie über die Bieterfrist für die TV-Rechte, die Freitag um 12 Uhr ausgelaufen war, sagte Rauball nur wenig. Nach seinen Angaben haben 19 Interessenten ihr Angebot abgegeben. Die DFL erhofft nach einem neuen Spielplan-Modell, das ein zusätzliches Spiel am Samstag (18.30 Uhr) sowie zwei unterschiedliche Termine am Sonntag (15.30 und 17.30 Uhr) vorsieht, aus dem Verkauf der TV-Rechte Einnahmen von mindestens 410 Millionen Euro. Zurzeit zahlt Premiere alleine für die Pay-TV-Rechte rund 205 Millionen Euro pro Saison. dpa

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