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Relegation zur 3. Liga: 1860-Topstürmer Mölders lässt lieber Taten sprechen

Relegation zur 3. Liga : 1860-Topstürmer Mölders lässt lieber Taten sprechen

Der Mann hat 103 Bundesliga-Spiele auf dem Buckel, 82 Mal stand er in der 2. Liga auf dem Platz. Am Donnerstagabend im ersten Aufstiegsspiel zur 3. Liga zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem TSV 1860 München machte der 33-Jährige den Unterschied: Sascha Mölders war mit seinen beiden Treffern maßgeblich am 3:2 (1:1)-Erfolg des Bayern-Meisters beteiligt.

„Wir wissen die Qualität von Sascha zu schätzen“, sagte Günther Gorentzel, der sportliche Leiter der Löwen: „Das ist ein Faustpfand.“ Allerdings. Nach 48 Sekunden stand Mölders erstmals richtig. Nach einer Ecke von Philipp Steinhart ließ sich der fast 100 Kilo schwere Angreifer auch von den ansonsten so zweikampfstarken Saarbrückern Kevin Behrens und Marco Kehl-Gomez nicht stoppen. In der 54. Minute rammte Mölders den Ball nach einer Flanke von Benjamin Kindsvater mit dem Kopf gegen den Pfosten. 18 Minuten später zielte er genauer. Völlig unbedrängt konnte Mölders, der trotz Profi-Karriere zeitweise bereits als Trainer im Jugend- und Amateurbereich tätig war, den Ball im Strafraum annehmen und zum Siegtreffer versenken. Von der FCS-Innenverteidigung war da nichts zu sehen.

„Er hat etwas, was dir kein Trainer beibringen kann“, sagte FCS-Trainer Dirk Lottner schon vor dem Spiel und meinte damit den Torriecher des gebürtigen Esseners. Der Mann des Spiels wollte selbst nichts sagen – musste er auch nicht. Seine Tore sprachen für ihn. Und das soll auch am Sonntag so sein.