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16,1 Sekunden fehlen zur Medaille

Kontiolahti. Biathletin Laura Dahlmeier ist gestern bei der Weltmeisterschaft in Kontiolahti im Einzel über 15 Kilometer als beste Deutsche auf Rang sechs gelaufen. Den Titel holte sich die Russin Jekaterina Jurlowa. sid/dpa

Nach 15 Kilometern fehlten 16,1 Sekunden: Laura Dahlmeier hat bei der Biathlon-Weltmeisterschaft im finnischen Kontiolahti die nächste Medaille verpasst. Drei Tage nach dem Gewinn der Silbermedaille in der Verfolgung musste sich die 21-Jährige im Einzel mit Platz sechs begnügen. Die Goldmedaille holte sich gestern die Russin Jekaterina Jurlowa. Sie gewann vor der Tschechin Gabriela Soukalova und der Lokalmatadorin Kaisa Mäkäräinen. Franziska Hildebrand wurde Zehnte. Die WM-Debütantin Luise Kummer belegte Rang 25.

"So perfekt bin ich noch nicht"

"Ich habe gewusst, dass es eng ist, und deshalb auf der Schlussrunde alles gegeben. Ein bisschen geärgert habe ich mich dann schon", sagte Dahlmeier, die sich zwei Schießfehler leistete: "Bei so einem schießlastigen Wettkampf darf das nicht passieren, da es gleich eine Strafminute für jeden Fehler gibt." Die beste Schützin im Weltcup erklärte: "So perfekt bin ich noch nicht, dass ich immer null Fehler schieße. Für ganz vorne sind das zwei Fehler zu viel, aber es ist wieder ein sehr gutes Ergebnis, über das ich sehr glücklich bin."

Die nächste Medaillenchance bietet sich den deutschen Skijägerinnen am kommenden Freitag. In der Staffel wollen Dahlmeier, Hildebrand und Co. zuschlagen und das Einzelrennen ohne Medaille vergessen machen. Nach zwei Saisonsiegen gehört das deutsche Quartett zu den Goldfavoriten.

Heute greifen bei der Weltmeisterschaft in Finnland die deutschen Männer um Verfolgungs-Weltmeister Erik Lesser nach ihrer zweiten Medaille (17.15 Uhr/ARD ). Neben dem 26-jährigen Thüringer nominierte Bundestrainer Mark Kirchner den Gesamtweltcup-Vierten Simon Schempp, Arnd Peiffer sowie Daniel Böhm für den Klassiker über 20 Kilometer.