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1. FCS lässt in Münster Punkte liegen

1. FCS lässt in Münster Punkte liegen

Münster. "Wir wollten hinten sicher stehen und dann gezielt Nadelstiche setzen"`, erklärte Mittelfeldspieler Nico Zimmermann die Taktik des 1. FC Saarbrücken in der Regionalligapartie bei Preußen Münster. Das erste Ziel erreichten die Saarbrücker, doch nach vorne tat sich herzlich wenig

Münster. "Wir wollten hinten sicher stehen und dann gezielt Nadelstiche setzen"`, erklärte Mittelfeldspieler Nico Zimmermann die Taktik des 1. FC Saarbrücken in der Regionalligapartie bei Preußen Münster. Das erste Ziel erreichten die Saarbrücker, doch nach vorne tat sich herzlich wenig.FCS-Trainer Dieter Ferner hatte seine Mannschaft erneut auf drei Positionen verändert: Sammer Mozain stürmte im Preußen-Stadion für den gesperrten Velimir Grgic, Nabil Dafi und Metin Caner rückten für Jonathan Zydko und Lukas Kohler ins Mittelfeld, für Metin war es das Debut in der Regionalliga-Startelf. Doch mehr Spielkultur kam damit nicht ins Spiel. In den ersten 25 Minuten war der Ball seltener auf dem Boden als beim Volleyball. Dann fanden die Hausherren zu einer Art Kombinationsspiel und zur ersten Torgelegenheit. Ein Kopfball von SCP-Mittelstürmer Wojciech Pollok verfehlte das Saarbrücker Tor nur knapp (27.).

Der FCS brauchte eine Standartsituation zum ersten Torschuss. Ein Freistoß von Nico Zimmermann wurde zu kurz abgewehrt, bei Metins Direktabnahme aus 27 Metern fehlten nur die berühmten Zentimeter. "Da hat mit etwas das Glück gefehlt", so Metin, "es war für alle ein schweres Spiel. Mit fehlte nach langer Pause die Tempohärte."

FCS-Kapitän Marcus Mann sah nach 28 Minuten seine fünfte Gelbe Karte, ist nun für das Spiel am Samstag gegen den FSV Mainz 05 II gesperrt - viel mehr bekamen die 3400 Zuschauer(darunter rund 150 Saarländer) in einer zweikampfreichen aber niveauarmen ersten Hälfte nicht zu sehen. Und es sollte im zweiten Durchgang nicht besser werden.

Tempo und Tackling dominierten Technik und Torchancen. Preußen erkämpfte sich mehr Ballbesitz und sechs Eckbälle, blieb aber genauso harmlos, wie der FCS. "Ich bin mit dem Punkt zufrieden'', sagte Ferner auch im Hinblick auf das Fernduell mit Lotte, "beide Mannschaften haben noch schwere Spiele, da kann noch viel passieren." "Ich bin mit

dem einen Punkt zufrieden."

FCS-Trainer Dieter Ferner