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Fußball-Regionalliga Südwest
FCS plant fest mit sechs Punkten vor der Pause

Der Daumen von Trainer Dirk Lottner zeigt nach oben. Der FCS ist wettbewerbsübergreifend seit acht Spielen ohne Niederlage.
Der Daumen von Trainer Dirk Lottner zeigt nach oben. Der FCS ist wettbewerbsübergreifend seit acht Spielen ohne Niederlage. FOTO: Andreas Schlichter
Saarbrücken. Der Fußball-Regionalligist will die letzten beiden Partien des Jahres gegen den SC Freiburg II und den VfB Stuttgart II klar gewinnen. Von Patric Cordier

Das Hinspiel war eine Partie der Marke „Punkte mitnehmen, den Rest vergessen“ – nach der blamablen 0:3-Auftaktpleite gegen den FSV Frankfurt siegte Fußball-Regionalligist 1. FC Saarbrücken damals am zweiten Spieltag beim SC Freiburg II mit 1:0. „Das kann man schwer vergleichen, auch weil wir jetzt wettbewerbsübergreifend seit acht Spielen ohne Niederlage sind“, sagt Innenverteidiger Marco Kehl-Gomez: „Natürlich hatten wir damals Druck, aber den haben wir jetzt auch. Wir wollen das Jahr positiv beschließen.“


Mit dem SC Freiburg II (Samstag, 14 Uhr, Hermann-Neuberger-Stadion) und dem VfB Stuttgart II (8. Dezember) trifft der FCS auf Nachwuchsteams, gegen die er in der Hinrunde sechs Punkte geholt hat. Dabei sind die Breisgauer „eine der spielstärksten Mannschaften der Liga“, schätzt FCS-Trainer Dirk Lottner den Gegner einmal mehr hoch ein: „Sie haben in dieser Saison taktisch schon alles gespielt, was derzeit im modernen Fußball gespielt wird. Außer 4-4-2 mit Raute. Sie haben einen Kader von 32 Leuten, hinzu kommen die, die aus der Bundesliga-Mannschaft nach unten geschickt werden. Dementsprechend schwierig ist es vorauszusagen, mit welchen Spielern und welchem System sie antreten werden.“

Wie im Hinspiel wird der FCS wohl im 3-5-2-System beginnen. Weil außer den Langzeitverletzten Marlon Krause und Martin Dausch (Aufbautraining) beim FCS alle Spieler zur Verfügung stehen, „wird es auch Härtefälle geben“, sagt Lottner, der gerade im defensiven Mittelfeld mit den genesenen Manuel Zeitz und Fanol Perdedaj zusätzliche Optionen für die Startelf hat. „Für uns geht es darum, die beiden Spiele vor der Winterpause durchzuziehen und mit sechs Punkten zu beenden“, sagt der Trainer.



Ein weiteres Anwachsen des Abstands zu Spitzenreiter SV Waldhof Mannheim würde den Blau-Schwarzen das Weihnachtsfest sicher ordentlich vermiesen. „Man würde natürlich schon gerne mal wieder sehen, dass wenn man selbst gewinnt, eine der anderen Mannschaften Federn lässt“, sagt Lottner: „Aber das liegt nicht in unserer Hand. Wir müssen schauen, dass unsere Leistung und die Ergebnisse stimmen.“

Die Stimmung der Mannschaft ist nach den jüngsten Spielen gut. Die Herangehensweise an die „Jahres-End-Rallye“ für Kehl-Gomez ohnehin klar: „Wir müssen es machen wie zuletzt beim 5:0 gegen Hoffenheim II, dann bleiben die Punkte in Saarbrücken.“