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FCK muss neuen Trainer suchen
Feierabend für Frontzeck nach dem 0:5 in Unterhaching

Nach nur zehn Monaten endete die Amtszeit von Michael Frontzeck als FCK-Trainer.
Nach nur zehn Monaten endete die Amtszeit von Michael Frontzeck als FCK-Trainer. FOTO: dpa / Uwe Anspach
Kaiserslautern. Fußball-Drittligist Kaiserslautern trennt sich von Trainer. dpa

(dpa) Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern ist nach der Beurlaubung von Michael Frontzeck schon wieder auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer. Nach genau zehn Monaten im Amt wurde dem 54-Jährigen die jüngste Misere mit nur einem Punkt aus vier Partien zum Verhängnis. Die 0:5-Niederlage bei der SpVgg Unterhaching am Freitagabend sowie der immer größer werdende Rückstand zu den Aufstiegsplätzen sorgten dafür, dass sich Geschäftsführer Martin Bader am Samstag zum Handeln gezwungen sah. Einen Nachfolger wollen die Pfälzer zeitnah präsentieren. Die Übungseinheiten werden von diesem Montag an zunächst von Co-Trainer Alexander Bugera geleitet. Am kommenden Samstag geht es gegen die Würzburger Kickers.


Bader hatte trotz eines Fehlstarts zu Frontzeck gehalten, stärkte ihm bis zuletzt den Rücken, er wollte nach fünf Trainern in den vergangenen drei Jahren auf Kontinuität setzen. „Die jüngsten Entwicklungen, nicht zuletzt die Leistung beim 0:5 in Unterhaching, haben uns dazu bewogen, neue Impulse zu setzen“, begründete Bader. Die Entscheidung sei ihm schwer gefallen.

Frontzeck hatte im Februar den erkrankten Jeff Strasser abgelöst, konnte den erstmaligen Abstieg in die Drittklassigkeit aber nicht mehr verhindern. Ein klares fußballerisches Konzept und eine taktische Ausrichtung waren aber bis zuletzt nicht zu erkennen. Aus Kreisen der Mannschaft verlautete, sie habe eine Spielidee vermisst, mit der sie sich hätte identifizieren können.