Stimmen zum Rücktritt von Nowitzki: Jahrhundertsportler und Botschafter

Stimmen zum Rücktritt von Dirk Nowitzki : „Ein deutscher Jahrhundertsportler“

Der gewaltige Stellenwert von Dirk Nowitzki lässt sich auch an den Reaktionen auf seinen Rücktritt messen. „Ein deutscher Jahrhundertsportler verlässt die Bühne des Weltsports“, sagte Alfons Hörmann in seiner Würdigung.

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) stellte den „wertvollsten Botschafter Sportdeutschlands“ in eine Reihe mit Steffi Graf, Max Schmeling oder Michael Schumacher.

Thomas Bach, deutscher Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), gab bei den vielen, vielen Huldigungen quer durch Sport und Gesellschaft den Ton vor. „Du hast während Deiner gesamten Karriere die olympischen Werte von Exzellenz, Freundschaft und Respekt gelebt. Deshalb haben wir Dich 2008 in Peking als Fahnenträger der deutschen Mannschaft auserwählt“, schrieb Bach.

Sogar Ex-US-Präsident George W. Bush verabschiedete sich in einer Videobotschaft: „Glückwunsch zu einer großen Karriere! Wenn Dir langweilig wird, komm vorbei.“ Auffällig war, wie häufig der Charakter der abtretenden Basketball-Legende hervorgehoben wurde – besonders in den USA. „In diesem Jahr wurden Dir in allen Arenen so viel Liebe und Respekt entgegengebracht – das war das Herzerwärmendste, was ich in meinen elf Jahren hier erlebt habe“, sagte Rick Carlisle, Trainer der Dallas Mavericks. Und der frühere Superstar Charles Barkley meinte: „Dirk ist der netteste Mensch der Welt.“

In Deutschland fühlten Olympiasieger wie Maria Höfl-Riesch, Felix Loch ebenso mit wie Nowitzkis guter Freund Stefan Kretzschmar („Du bist der coolste und zugleich menschlichste Sportler aller Zeiten“) oder Fußball-Weltmeister Thomas Müller, der schrieb: „Was für ein fantastischer Sportler!!!!“

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