Frustrierte Kerber humpelt Richtung French Open

Tennis : Frustrierte Kerber humpelt Richtung French Open

Angelique Kerber ist frustriert. Statt beim WTA-Turnier in Madrid richtig Anlauf auf den letzten noch fehlenden Grand-Slam-Titel bei den French Open nehmen zu können, humpelte die Wimbledonsiegerin von dannen.

„Das ist die schlechteste Vorbereitung auf eine Sandplatz-Saison, die ich jemals hatte“, sagte die Kielerin nach ihrer verletzungsbedingten Aufgabe vor dem Zweitrundenmatch gegen die Kroatin Petra Martic.

Im April hatte die deutsche Nummer eins das Fed-Cup-Relegationsduell in Lettland kurzfristig wegen einer verschleppten Grippe verpasst, beim anschließenden Heim-Turnier in Stuttgart verlor sie entkräftet ihr zweites Match gegen die Niederländerin Kiki Bertens. In Madrid ist nun nach dem mühelosen 6:3, 6:2 zum Auftakt gegen Lesia Zurenko (Ukraine) aufgrund einer Knöchelverletzung Schluss. „Ich denke, es ist nichts Ernstes, aber ich will nichts riskieren“, sagte Kerber, die eigentlich Ende Mai in Paris um den Titel mitspielen will.

Das will auch wieder Roger Federer. Nach 1090 Tagen Abwesenheit auf Sand hat der Schweizer ein erfolgreiches Comeback gefeiert. Der 37-Jährige setzte sich in Madrid gegen den Franzosen Richard Gasquet mit 6:2, 6:3 durch. Zuletzt hatte Federer am 12. Mai 2016 beim Masters in Rom ein Spiel auf Sand bestritten, damals verlor er im Achtelfinale gegen Dominic Thiem.

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