Ski alpin: Deutsche enttäuschen beim Weltcup Auftakt in Sölden

17-jährige Neuseeländerin glänzt : Deutsche Ski-Asse enttäuschen beim Auftakt in Sölden

Die deutschen Skirennläufer haben zum Auftakt des Weltcups im österreichischen Sölden enttäuscht und beim Sieg von Alexis Pinturault eine Top-Platzierung deutlich verpasst. Stefan Luitz, nach dem ersten Lauf noch 13., musste sich beim Riesenslalom auf dem Rettenbachgletscher mit 1,83 Sekunden Rückstand mit Rang 16 zufrieden geben.

Alexander Schmid fiel vom 14. auf den 27. Platz (3,00 Sekunden) zurück.

Bereits am Samstag hatte Viktoria Rebensburg beim überraschenden Erfolg der 17 Jahre alten Alice Robinson einen enttäuschenden 13. Platz belegt. Es war somit das schlechteste deutsche Ergebnis beim Weltcup-Auftakt seit 2003. Die Neuseeländerin Robinson erfuhr sich 45 000 Schweizer Franken Preisgeld. „Ein halbes Bier ist angemessen“, meinte die Junioren-Weltmeisterin nach ihrem sensationellen Erfolg. Am Montag flog sie in die Heimat, wo sie noch eine Woche Schule vor sich hat.

Den ersten Sieg des Winters bei den Männern holte sich der Franzose Pinturault, der nach dem Rücktritt des achtmaligen Gesamtweltcupsiegers Marcel Hirscher (Österreich) neben Henrik Kristoffersen (Norwegen) als erster Anwärter auf die große Kristallkugel gilt, in 2:14,14 Minuten vor seinem Landsmann Matthieu Faivre (+0,54 Sekunden). Kristoffersen enttäuschte als 18.

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