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Aufbruchstimmung beim Saisonauftakt der DTM

Motorsport : Aufbruchstimmung beim Saisonauftakt der DTM

Die gesamte Serie stand vor dem Aus, Mercedes hat sich verabschiedet, auch die anderen Marken wackelten. Doch in der DTM möchte man jetzt nicht mehr zurückblicken. „Wir haben neue Motoren, mehr PS, in Aston Martin einen neuen Hersteller“, sagt Serien-Chef Gerhard Berger vor dem Saisonstart: „Wir gehen in ein DTM-Jahr, das sich nicht einschätzen lässt.

Und darauf freuen wir uns.“

Trotz und Genugtuung schwingen mit, wenn der langjährige Formel-1-Pilot über seine DTM spricht. Und wenn an diesem Samstag und Sonntag (jeweils 13.30 Uhr/Sat.1) die ersten Rennen steigen, dann wirkt das in der Tat wie das Setzen der Segel nach einem schweren Sturm. Der Abgang des Rekordsiegers Mercedes in Richtung Formel E hatte die kriselnde Serie in ihrer Existenz bedroht, doch Berger sah die Chance zum Aufbruch. Aston Martin wird ab sofort gegen die etablierten Marken Audi und BMW antreten, und über die Kooperation mit der japanischen Super GT soll die DTM perspektivisch wachsen. Deswegen basieren die neuen DTM-Autos auf dem gemeinsam erarbeiteten Reglement, das die Wagen schneller macht. Geschwindigkeiten von über 300 Stundenkilometer werden erreicht.