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Degenkolb-Team
Vermisster Trek-Leiter de Jongh nach Radunfall gefunden

FOTO: REUTERS / HEINZ-PETER BADER
Der Sportlich Leiter des Radsport-Teams Trek-Segafredo war am Montag von seiner Frau vermisst worden. Er war nach dem Training nicht zurück gekommen. Polizisten fanden de Jongh in einer Schlucht.

Im Radsport-Profiteam Trek-Segafredo um den deutschen Klassiker-Spezialisten John Degenkolb (Gera) herrscht nach großer Sorge um seinen Sportlichen Leiter Stephen de Jongh Erleichterung. Wie das Team am Montagabend mitteilte, wurde der seit dem Morgen vermisste 44 Jahre alte Niederländer aufgefunden.


Trek verbreitete einen Tweet von de Jonghs Ehefrau Renee Meijer. "Ein Helikopter hat Stephen gefunden. Er atmet und hat Puls. Mehr News später", schrieb sie. Wie Trek später bekannt gab, sei de Jongh bei einer Abfahrt mit seinem Rad verunglückt und in einer Schlucht von der Polizei gefunden worden.

Bei dem Sturz habe er sich eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen, beim Auffinden sei de Jongh bewusstlos gewesen. Darüber hinaus habe er keine ernsthaften Verletzungen erlitten. Der Ex-Profi und frühere Klassikerspezialist wurde im Krankenhaus in Girona eingehend untersucht. "Er sagt, er habe überall Schmerzen", heißt es in der Trek-Mitteilung. Man sei aber froh, dass er keine Knochenbrüche erlitten habe. Über die genauen Umstände des Unfalls wurde noch nichts bekannt.



De Jongh war gegen 10.30 Uhr zu einer Trainingsfahrt in der Nähe des spanischen Girona aufgebrochen und seitdem verschwunden. Die Polizei hatte das betreffende Gebiet abgesucht. Dank eines Tracking-Programms im Internet, mit dem de Jongh seine Fahrt dokumentierte, konnte der Ort des Verschwindens relativ genau bestimmt werden.

(rent/sid)