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Lance Armstrong war schon zu Besuch
Jan Ullrich spricht über seine Therapie

Ein Bild aus besseren Zeiten: Jan Ullrich bei der Tour de France 1997.
Ein Bild aus besseren Zeiten: Jan Ullrich bei der Tour de France 1997. FOTO: dpa / Gero Breloer
Der ehemalige deutsche Radprofi Jan Ullrich hat sich aus der Therapie zu Wort gemeldet. Er sagt, es gehe im besser. Erst vor wenigen Tagen war er in Frankfurt verhaftet worden.

Der ehemalige Radstar Jan Ullrich befindet sich nach eigenem Bekunden auf dem Weg der Besserung. Das sagte der 44-Jährige, der sich zur Zeit in einer Entzugsklinik behandeln lässt, der Bild: "Mir geht es schon viel besser. Ich fühle mich hier sehr sicher, kann mich ganz auf mich selbst konzentrieren."


Ullrich hatte zuletzt für reichlich Negativschlagzeilen gesorgt. Auf der spanischen Ferieninsel Mallorca wurde er nach einem Zwischenfall auf dem Grundstück des Schauspielers Til Schweiger zwischenzeitlich verhaftet. Wenige Tage später wurde er in Frankfurt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung an einer Prostituierten vorübergehend festgenommen.

In der Entzugsklinik hatte Ullrich laut Bild Anfang der Woche an zwei Tagen Besuch von seinem ehemaligen Rivalen Lance Armstrong. Der Amerikaner, dem wegen Dopings seine sieben Siege bei der Tour de France aberkannt worden waren, habe sich "brutal reingehauen für mich", sagte Ullrich. Nach seiner Therapie wolle er Armstrong in Colorado einen Gegenbesuch abstatten. "Er hat mir eine Klinik vorgeschlagen, wo ich weiter aufgebaut werde und die letzten Giftstoffe aus dem Körper geholt werden. Das wird gut", sagte Ullrich, der zugab, unter anderem Kokain und Amphetamin genommen zu haben.



Mittlerweile dürfe er jeden Tag mit seinen Kindern telefonieren: "Die Kinder sind meine Medizin."

(sef)