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Angst vor Spionage
Formel-1-Team Mercedes intensiviert Schutz vor Cyber-Attacken

 Ein Wagen von Mercedes auf der Strecke (Symbolfoto)
Ein Wagen von Mercedes auf der Strecke (Symbolfoto) FOTO: dpa / Andre Penner
Der Formel-1-Rennstall Mercedes hat Angst vor Spionage, davor will sich das Team besser schützen.

Das Formel-1-Team Mercedes verstärkt seinen Schutz vor Cyber-Angriffen. Der Weltmeister-Rennstall geht dafür eine Zusammenarbeit mit der Firma CrowdStrike aus dem Silicon Valley in den USA ein. „Die Formel 1 ist ein technisch höchst anspruchsvoller Sport, in dem das geistige Eigentum elementar ist, um einen Wettbewerbsvorteil zu erringen und diesen danach aufrechtzuerhalten“, erklärte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff am Donnerstag. „Um zu gewinnen, benötigen wir absolutes Vertrauen in die Informationen und die Infrastruktur, die unser Team antreiben.“


CrowdStrike ist nach eigenen Angaben Branchenführer für cloud-basierten Endgeräte-Schutz und arbeitet mit zwölf der 20
weltweit umsatzstärksten Unternehmen zusammen.

Jeder Formel-1-Wagen von Mercedes verwaltet dem Rennstall zufolge an einem durchschnittlichen Rennwochenende 500 Gigabyte an Daten. Hinzukommen demnach weitere fünf bis zehn Terabyte pro Woche aus der Rennfabrik. Dadurch dass die Mitarbeiter und Einrichtungen von Mercedes auf verschiedene Standorte verteilt sind, gibt es Angriffspunkte für Cyber-Attacken.



(sef/dpa)