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Diskussion um Sanierungskonzept
LSVS-Affäre: Rehlinger kritisiert Innenministerium

Anke Rehlinger (SPD), stellvertretende saarländische Ministerpräsidentin.
Anke Rehlinger (SPD), stellvertretende saarländische Ministerpräsidentin. FOTO: Johannes Schleuning
Saarbrücken. Die stellvertretende saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) hat in der Diskussion um das LSVS-Sanierungskonzept von Konsolidierungsberater Michael Blank das für den Sport zuständige Innenministerium von Kabinettskollege Klaus Bouillon (CDU) angegriffen. Von Mark Weishaupt
Mark Weishaupt

„Wir müssen schon feststellen, dass hier Dinge nicht so geprüft worden sind, dass sie das offenbart hätten, was jetzt durch andere offenbart worden ist“, sagte Rehlinger zur Rolle des Innenministeriums als Rechtsaufsicht über den hoch verschuldeten LSVS, „das gehört auch mit zur Wahrheit.“ Das Ministerium sei spätestens jetzt gefordert zu kommunizieren – vor allem in Anbetracht der LSVS-Gesamtvorstandssitzung am kommenden Donnerstag, bei der das viel diskutierte Sanierungskonzept zur Abstimmung steht. „Gerade die Diskussionen der letzten Tage zeigen doch, dass viele, die jetzt vor wichtigen Entscheidungen stehen, sich nicht hinreichend informiert fühlen“, sagte Rehlinger, „es gibt ein mangelndes Vertrauen. Das halte ich aber für notwendig, um diesen langen Sanierungsweg mit zu begleiten.“ Rehlinger will sich gerne selbst einbringen, „weil ich glaube, dass hier viele Kommunikationswege blockiert sind, weil das Vertrauen zu einzelnen Akteuren fehlt.“