THW Kiel und Füchse Berlin Favoriten beim Finalturnier um EHF-Pokal

Handball-EHF-Pokal : Gislason und Petkovic hoffen auf deutsches Finale

Alfred Gislason will mit den Handballern des THW Kiel seinen 20. Titel holen, Velimir Petkovic von Vorjahressieger Füchse Berlin mit seinem vierten Erfolg einen Trainer-Rekord aufstellen. Beim Finalturnier um den EHF-Pokal in Kiel können die beiden Trainer Geschichte schreiben.

Doch bevor es am Samstag zum Duell kommt, müssen die Bundesligisten die Halbfinals überstehen. Kiel trifft an diesem Freitag auf den dänischen Vertreter TTH Holstebro (18.45 Uhr/DAZN), für die Berliner geht es gegen den 20-maligen portugiesischen Meister FC Porto (20.45 Uhr/DAZN).

„Wir wollen unbedingt das Finale erreichen“, sagt Gislason auf der Homepage der „Zebras“. Die Norddeutschen haben alle 21 Heimspiele im EHF-Pokal gewonnen. Gislason mahnt dennoch davor, die Dänen auf die leichte Schulter zu nehmen. „Holstebro spielt typisch dänisch: technisch super, schnell und variabel.“ Petkovic kann als erster Trainer den EHF-Pokal zum vierten Mal gewinnen. Vor dem Sieg mit den Füchsen 2018 hatte „Petko“ 2011 und 2012 mit FA Göppingen triumphiert.

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