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Merchweiler spielt gegen St. Ingbert

Handball-Saarlandliga : Erinnerungen an den 31. Oktober 2017 werden wach

Eine gewisse Brisanz bringt das Handball-Saarlandliga-Heimspiel der SGH St. Ingbert gegen den TV Merchweiler, das diesen Samstag um 19 Uhr in der Ingobertushalle in St. Ingbert stattfinden wird, mit sich.

In der vergangenen Saison trafen beide Mannschaften an gleicher Stelle aufeinander. Das Spiel, das am 31. Oktober 2017 stattfand, endete 35:35. Doch durch einen Einspruch der Gastgeber und eine daraus resultierende Neuansetzung wurde das Spiel im Februar wiederholt. Merchweiler gewann das Wiederholungsspiel denkbar knapp 24:23. „Letztes Jahr gab es in den Spielen ein Hin und Her. Aber wir sind ganz guter Dinge, dass wir unser Bestes geben und einen Sieg rausholen können“, blickt Jens Weißmann voraus. Als Saarlandliga-Sechster hat sein Klub 12:8 Punkte und liegt damit zwei Positionen hinter den Panthern aus Merchweiler. Die sind Vierter, weisen 13:7-Punkte auf. „Man hat gesehen, dass wir auch gegen Mannschaften Punkte holen können, die vor uns in der Tabelle stehen“, erinnert der Torhüter zum Beispiel an den 25:24-Sieg gegen den HSV Merzig/Hilbringen und 30:26-Erfolg gegen die HSG TVA/ATSV Saarbrücken. „Aber gegen die HSG Fraulautern-Überherrn haben wir uns schwer getan in Schritt zu kommen.“ Am vergangenen Wochenende siegte die SGH nach anfänglichen Problemen letztendlich recht deutlich mit 27:22 gegen den Aufsteiger.

Entsprechend werde es auch gegen den TV Merchweiler wichtig sein, welche Mannschaft wie gut in die Partie findet. Was den Gegner betrifft, verrät der 22 Jahre alte Torhüter: „Wir haben im Training einige Sachen angesprochen. Es ist gesagt worden, welche Spielzüge sie spielen und worauf man dort achten muss. Aber ganz genau will ich da noch nichts verraten.“ Besonders wichtig wird die Arbeit des SGH-Mittelblocks sein um Philip Forster, Jaroslav Dobrovodsky, Fabian Abel und Juraj Urban. Der stand im Saisonverlauf mal mehr, mal weniger stabil – eine Frage des gemeinsamen Trainings. „Über die drei, vier Großen ist es wirklich schwierig, drüber zu werfen. Man merkt, dass mit Juraj nochmal weniger Würfe über den Mittelblock kommen. Dass der Schwerpunkt mehr auf Halb und den Außen ist. Auch die Zusammenarbeit mit dem Block funktioniert nochmal besser.“ Slovake Urban, zum Saisonstart nach St. Ingbert gewechselt, hat seine Fußverletzung, die ihn lange ausgebremst hatte, fast vollständig auskuriert und in den vergangenen beiden Spielen 15 Tore erzielt.

Der TV Niederwürzbach erwartet am Samstag um 18 Uhr den TuS Elm/Sprengen in der Würzbachhalle. Für den Traditionsverein kommt das Duell mit dem Aufsteiger einem „Vier-Punkte-Spiel“ gleich. Niederwürzbach, Zehnter der Saarlandliga, hat sich als Saisonziel ausgeschrieben, möglichst frühzeitig in sicheren Gefilden zu stehen, um am Ende je nach Anzahl der Absteiger nicht doch noch in Gefahr zu geraten, in die Verbandsliga abzurutschen. Punkte gegen Mannschaften wie den Tabellenletzten TuS Elm/Sprengen könnten in der Endabrechnung entsprechend doppelt wichtig werden. Bereits vor zwei Wochen konnte der TVN den anderen Aufsteiger, die HSG Fraulautern-Überherrn, mit 29:27 bezwingen.