Gensheimer denkt noch nicht an sein Karriere-Ende

Handball : Gensheimer denkt noch nicht an sein Karriere-Ende

Erstes Pflichtspiel mit Löwen am 17. August in Saarlouis.

Handball-Nationalspieler Uwe Gensheimer denkt mit 32 noch nicht an ein Karriere-Ende. Er habe sich „noch keine Altersgrenze gesteckt“, sagte der Kapitän der DHB-Auswahl den Zeitungen der Funke Mediengruppe: „Da hört man ja immer ein bisschen auf seinen Körper, was der so sagt. Und bisher schweigt er.“

Nach drei Jahren bei Paris St. Germain war Gensheimer im Sommer zu den Rhein-Neckar Löwen in die Bundesliga zurückgekehrt und hatte einen Vertrag bis Mitte 2022 unterschrieben. Sein erstes Pflichtspiel für seinen alten, neuen Verein bestreitet der wohl beste Linksaußen der Welt in einer Woche, am 17. August, in der Saarlouiser Stadtgartenhalle, wenn die Löwen in der ersten Runde des DHB-Pokals auf Drittligist HG Saarlouis treffen. „Momentan fühle ich mich fit und spiele auf einem hohen Niveau. Mir ist aber klar, dass ich mich in Pokal und Bundesliga neu beweisen muss“, sagte Gensheimer, der im Hinblick auf die große Belastung der Topteams in Deutschland für eine Verkleinerung der Bundesliga plädiert: „Das wäre „aus meiner Sicht die einzige Möglichkeit, aber ich halte das zum jetzigen Zeitpunkt für sehr schwer durchsetzbar.“

Die Zeit in Frankreich sieht der Handballer als wichtige Erfahrung. „Als Mensch und als Persönlichkeit bin ich dabei gereift. Aus diesen drei Jahren nimmt man schon viel mit, wenn in einem anderen Land plötzlich alltägliche Dinge wie Amtsgänge zur Herausforderung werden und man sich im Alltag in einer anderen Sprache durchschlagen muss“, erklärte Gensheimer.

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