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Pyrotechnik bei Regelation: 1. FC Kaiserslautern muss hohe Geldstrafe zahlen​

DFB-Sportgericht : Pyrotechnik bei Regelation: 1. FC Kaiserslautern muss hohe Geldstrafe zahlen

Das Relegationsspiel gegen Dynamo Dresden hat für den 1. FC Kaiserslautern ein unschönes Nachspiel. Grund sind mehrere Aktionen von einigen Fans.

Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern ist vom DFB-Sportgericht zu zwei Geldstrafen von insgesamt 52 425 Euro verurteilt worden. Geahndet wurden damit sechs Fälle unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger, teilte der Deutsche Fußball-Bund am Dienstag mit. Der Verein könne von der Buße bis zu 17 400 Euro für sicherheitstechnische oder infrastrukturelle Maßnahmen verwenden.

Vor und während des Relegationshinspiels gegen Dynamo Dresden am 20. Mai hatten Kaiserslauterer Zuschauer mindestens 38 pyrotechnische Gegenstände gezündet und eine Leuchtspur abgefeuert, hieß es in der Mitteilung. Zudem hätten sie aus den für eine Choreografie verwendeten Papierbögen teilweise Kugeln geformt und auf den Rasen geworfen, sodass sich der Anpfiff um eine halbe Minute verzögerte. Außerdem ist laut DFB aus dem Lauterer Zuschauerblock eine Plastik-Colaflasche in Richtung des Schiedsrichter-Assistenten geworfen worden, von deren Inhalt er getroffen worden sei.

Auch im Relegations-Rückspiel bei Dynamo Dresden am 24. Mai 2022 sei Pyrotechnik im Pfälzer Fan-Bereich abgebrannt worden. Zudem seien vor Spielbeginn eine Leuchtkugel in einen benachbarten Block mit Dresdner Zuschauern geflogen und Böller in den Innenraum geworfen worden. Insgesamt zündeten Kaiserslauterer Zuschauer bei der Partie mehr als 70 pyrotechnische Gegenstände. Außerdem seien in der 68. Spielminute mindestens zwei Becher auf einen Dresdener Spieler geworfen worden.