Kuntz sieht Spagat für Tah und Klostermann nicht als Nachteil

Fußball : „Spagat“ ist für Tah und Klostermann kein Nachteil

DFB-Trainer Kuntz fiebert der U21-EM entgegen.

DFB-Trainer Stefan Kuntz sieht in der Doppelbelastung für Jonathan Tah und Lukas Klostermann mit Blick auf die U21-EM keinen Nachteil. „Die beiden sind absolute Führungspersönlichkeiten bei uns. Sie haben in den letzten Monaten schon den Spagat zwischen A-Nationalmannschaft und U21 geschafft und werden von den Erfahrungen in der EM-Qualifikation profitieren“, sagte Kuntz vor der am Wochenende beginnenden EM in Italien und San Marino.

Sowohl Tah als auch Klostermann hatten wegen ihrer Nominierung durch Joachim Löw das EM-Trainingslager der U21 in Südtirol verpasst. Ein Problem sei das jedoch nicht. „Sie kennen die Abläufe und das Team bei der U21, von daher ist es kein großer Nachteil, dass sie das Trainingslager nicht bei uns absolviert haben“, sagte Kuntz.

Für das Turnier, bei dem es auch um die Olympia-Qualifikation geht, hat sich das DFB-Team viel vorgenommen. „Wir haben ambitionierte Ziele und wollen gemeinsam den nächsten Schritt machen. Mindestens bis ins Halbfinale, weil wir uns damit auch für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 qualifizieren würden“, sagte Kuntz. Die deutsche Mannschaft reist an diesem Freitag nach Udine, wo am Montag (21 Uhr/ARD) das erste Gruppenspiel gegen Dänemark ansteht. 

In den weiteren Gruppenspielen trifft die deutsche U21-Nationalmannschaft auf Serbien (20. Juni) und Österreich (23. Juni). Nur die drei Gruppensieger und der beste Gruppenzweite erreichen das Halbfinale, das zudem die Qualifikation für die Spiele 2020 in Tokio bedeutet.