Frauenfußball Verdientes WM-Aus erfordert schonungslose Analyse

Was für ein Debakel. Das historische Aus der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Australien und Neuseeland war – so bitter das ist – vollkommen verdient. Die Mannschaft von Martina Voss-Tecklenburg hat taktisch und spielerisch auf ganzer Linie enttäuscht.

 SZ-Sportchef Mark Weishaupt. Foto: Robby Lorenz

SZ-Sportchef Mark Weishaupt. Foto: Robby Lorenz

Foto: SZ/Lorenz, Robby

Vom großen Ziel, Down Under um den Titel mitzuspielen, war maximal beim Auftakterfolg gegen Marokko was zu sehen. Danach hat die Erwartungshaltung die Spielerinnen nach und nach erdrückt. Und Voss-Tecklenburg hat keinerlei Lösungen gefunden.

Die Euphorie nach der Vize-Europameisterschaft vor einem Jahr ist verflogen. Der deutsche Frauenfußball liegt nach dem schlechtesten Abschneiden überhaupt bei einer großen Meisterschaft am Boden. Jetzt ist erst mal eine schonungslose Analyse notwendig, warum Kolumbien und Marokko in dieser Gruppe besser waren.