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„Endspiel“ für Bayer Leverkusen in Champions League

Fußball : Völler sieht personelle Probleme in Moskau gelassen

„Endspiel“ für Bayer Leverkusen in Champions League.

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen ist mit einigen Verletzungssorgen zum wichtigen Champions-League-Spiel bei Lokomotive Moskau aufgebrochen. Im zumindest für das Überwintern in der Europa League entscheidenden Spiel an diesem Dienstag (18.55 Uhr/DAZN) fehlen Kai Havertz, der nach seinem Faserriss im Oberschenkel weiter ausfällt, der gesperrte Nadiem Amiri und der am Wochenende verletzte Mitchell Weiser (Bänderriss im Sprunggelenk). Julian Baumgartlinger, der am Samstag gegen Freiburg (1:1) wegen muskulärer Probleme fehlte, trat die Reise nach Moskau an, sein Einsatz ist aber noch offen. Ohnehin fehlen die länger verletzten Daley Sinkgraven und Joel Pohjanpalo.

Rudi Völler sieht die Situation aber entspannt. „Ein paar Ausfälle im November haben andere auch. Das gehört dazu“, sagte der Leverkusener Sportchef: „Ich sehe das nicht so dramatisch. Die Mannschaft, die aufläuft, wird alles tun, den dritten Platz zu erobern.“ Auch die erwartete Kälte von bis zu zweistelligen Minusgraden ist für Völler keine Ausrede: „Wir haben schon einige Male zu dieser Zeit in Russland gespielt. Für die Zuschauer ist das schlimmer als für die Spieler.“

Da das Weiterkommen in der Königsklasse nur noch theoretisch möglich ist, liegt Leverkusens Fokus auf Rang drei, der zum Überwintern in der Europa League berechtigt. Vor dem vorletzten Spiel ist Bayer punktgleich mit Moskau und liegt im Direktvergleich nach dem 1:2 im Hinspiel hinten.