Zwei Elfmeter im DFB-Pokal: 1. FC Kaiserslautern schlägt Nürnberg 2:1

Zwei Strafstoßtore : FCK siegt im Elfmeterschießen

DFB-Pokal: Kaiserslautern schlägt 1. FC Nürnberg nach zweimaliger Führung mit 6:5.

 Nervenstark vom Punkt: Der 1. FC Kaiserslautern hat sich ins Achtelfinale des DFB-Pokals gekämpft, im Elfmeterschießen bezwang der kriselnde Fußball-Drittligist am Mittwochabend den favorisierten Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg 6:5. Nach 120 spannenden Minuten hatte es gegen den Zweitligisten vor 21 714 Zuschauern auf dem Betzenberg 2:2 (2:2, 1:1) gestanden.

Im Elfmeterschießen musste Nürnbergs Feldspieler Enrico Valentini ins Tor, weil Torwart Patric Klandt in der Schlussphase der Verlängerung eine Verletzung erlitt – und der FCN nicht mehr wechseln durfte. Valentini ging in der 116. Minute ins Tor, einen Elfmeter konnte er nicht parieren. FCK-Torhüter Lennart Grill parierte den entscheidenden Versuch von Tim Handwerker, zuvor hatte Andri Runar Bjarnason den Außenseiter in Führung gebracht. Der FCK, der in der Liga auf einem Abstiegsplatz steht, erreichte somit erstmals seit 2014 wieder die Runde der besten 16.

Bereits vor dem Elfmeterschießen hatte Kaiserslauterns Timmy Thiele zwei Strafstöße (8., 73.) verwandelt, Lukas Jäger (15.) und Michael Frey (90.) glichen jeweils aus. Frey nutzte einen schweren Patzer von Grill aus, der Torwart hatte den Nürnberger übersehen und ließ sich kurz vor dem Ende den Ball stehlen. Im Elfmeterschießen wurde Grill dann doch noch zum Mann des Tages.

Ebenfalls im Achtelfinale steht der SC Verl. Der Tabellenführer der Regionalliga West setzte sich gegen Zweitligist Holstein Kiel 8:7 im Elfmeterschießen durch. Verl hatte in Runde eins Bundesligist FC Augsburg 2:1 besiegt. Nach 120 Minuten hatte es in Ostwestfalen 1:1 (1:1, 1:1) gestanden. Matchwinner war Verls Torwart Robin Brüseke mit zwei gehaltenen Elfmetern.

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