Derby-Zeit in der Fußball-Landesliga Ost

Fußball-Landesliga Ost : Derby-Zeit in der Fußball-Landesliga Ost

In der Fußball-Landesliga Ost kommt es am Sonntag um 15 Uhr gleich zu drei interessanten Derbys, die für eine gute Zuschauerkulisse sorgen sollten. Im Bexbacher Lokalkampf zwischen der ASV Kleinottweiler und dem FV Oberbexbach wollen beide Mannschaften wichtige Punkte für den Klassenverbleib einfahren.

Die Oberbexbacher haben bislang noch keinen Zähler geholt, während die ASV zuletzt beim 2:2-Unentschieden daheim gegen die SG Bliesgau punkten konnte. In der Spitzenpartie des dritten Spieltages treffen nun der SC Blieskastel-Lautzkirchen und der FC Bierbach aufeinander. Beide Mannschaften konnten ihre bisherigen beiden Begegnungen jeweils gewinnen. „Natürlich sind wir mit unserem Saisonstart zufrieden. Wir wurden ja auch teilweise als Meisterschaftsfavorit genannt – so weit will ich jetzt nicht gehen. Aber klar ist, dass wir vorne mitspielen wollen“, erläutert SC-Spielertrainer Marco Meyer. Er übt dieses Traineramt zusammen mit seinem Zwillingsbruder Sascha Meyer aus. Nun komme mit dem FC Bierbach eine der stärksten Mannschaften der Liga.

Die Meyer-Elf kann in personeller Hinsicht aus dem Vollen schöpfen. Reiskirchens Aktiven-Spartenleiter Florian Neukirch freut sich auf das Aufsteigerduell gegen den Nachbarverein SG Erbach. Während die Erbacher bislang beide Partien gewinnen konnten, warten die Reiskircher noch auf den ersten Punktgewinn. Einem 1:3 bei der SpVgg. Bebelsheim-Wittersheim folgte ein 2:4 bei den SF Walsheim. „Beide Niederlagen waren unglücklich. Gerade in Walsheim haben wir danach von den gegnerischen Zuschauern gesagt bekommen, dass wir eigentlich besser waren. Bisher konnten wir uns für dieses Lob noch nichts kaufen. Die Erbacher haben sich super verstärkt. Es ist ein besonderes Spiel“, meint Neukirch.

Andreas Wolf aus dem Erbacher Trainerteam sieht in Sachen Tempo und Zweikampfhärte Unterschiede zwischen der Bezirks- und Landesliga. „Wir haben bisher zweimal absolut verdient gewonnen, haben aber dennoch noch Luft nach oben. Im Gegensatz zum letzten Spiel können wir in Reiskirchen wieder personell auf jeden Mann zurückgreifen und treffen auf einen starken Gegner“, erklärt Wolf.

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