Timo Werner von RB Leipzig übt sich in Demut und will wie Lewandowski sein

Er will sein wie Lewandowski : Timo Werner übt sich in Demut

Fußball-Nationalspieler Timo Werner von Bundesliga-Spitzenreiter RB Leipzig trauert seinem gescheiterten Transfer zu Rekordmeister Bayern München nicht nach. Der Torjäger möchte den Sachsen sogar über die laufende Saison hinaus treu bleiben.

Einen Wechsel-Wunsch gebe es Stand jetzt nicht, sagte der 23-Jährige in der Bild-Zeitung auf die Frage, wie wahrscheinlich ein Wechsel im Sommer ist.

Und irgendwann einmal, so träumt Werner, will er wie Robert Lewandowski sein. Obwohl der Stürmer dem Star des FC Bayern, der in allen drei Wettbewerben bis zum Winter 30 Tore geschossen hat, ein erbittertes Rennen um die Torjägerkanone in der Bundesliga liefert, übt er sich in Demut. Ein paar Jahre werde es mit Sicherheit noch dauern: Dann, mit 27 oder 28, möchte er „auf der Ebene sein wie Lewandowski“, sagte Werner. Dennoch kann der Nationalstürmer den Polen schon in dieser Saison übertrumpfen. Nicht nur in der Torschützenliste, auch falls die Sachsen Meister werden.

Aber bei dem Thema ist Werner, der schon 18 Bundesligatore – und damit nur eines weniger als Lewandowski – auf dem Konto hat, zurückhaltend. „Wir müssen auch gegen die vermeintlich schwächeren Gegner die nötigen Punkte sammeln“, sagte der 23-Jährige.

Vor dem Rückrundenstart am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen Union Berlin, einen dieser schwächeren Gegner, lebt Werner die Marschrichtung seines Trainers Julian Nagelsmann vor: akribisch arbeiten und bescheiden bleiben. Denn die Konkurrenz schläft nicht. Bei den als Dritter vier Punkte zurückliegenden Bayern stieg Lewandowski am Mittwoch nach seiner Leisten-OP wieder ins Mannschaftstraining ein und ist für das Spiel bei Hertha BSC in Berlin (Sonntag, 15.30 Uhr) fest eingeplant.