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Corona-Krise: Mainzer Finanzvorstand: Unmut ist größer geworden

Corona-Krise : Mainzer Finanzvorstand: Unmut ist größer geworden

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 fehlen in der aktuellen Saison etwa 16 Millionen Euro durch leere Ränge im eigenen Stadion.

Das sagte Finanzvorstand Jan Lehmann der „Allgemeinen Zeitung“. Wegen der verschärften Maßnahmen in der Corona-Krise müssen im November sämtliche Bundesliga-Spiele wieder ohne Zuschauer ausgetragen werden. Lehmann sagte, man sei gerade dabei, die Zuschauerprognose auch für die Rückrunde „deutlich“ zu reduzieren. „Wir hatten mit ungefähr zwei Drittel der üblichen Stadionauslastung geplant“, sagte der Funktionär. Diese Kalkulation wolle man jetzt auf rund 20 Prozent Stadionauslastung herabsetzen.

In einer sechswöchigen Testphase hatten Bundesliga-Clubs zuletzt bis zu 20 Prozent Fans im Stadion zulassen dürfen, wenn die Zahl der Corona-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen nicht zu hoch lag. Man sei angesichts der Hygienekonzepte „hin- und hergerissen“, dass nun wieder Geisterspiele auf dem Programm stehen, betonte Lehmann. „Insofern beugen wir uns der Entscheidung der Behörden als Reaktion auf die Entwicklungen der aktuellen Corona-Pandemielage. Man merkt aber schon, dass der Unmut in der gesamten Bundesliga größer geworden ist.“

Bundesliga-Tabelle

Kader des FSV Mainz 05

Vorstand des FSV Mainz 05

© dpa-infocom, dpa:201031-99-154321/2