Nach Dortmunds 2:1 gegen Borussia Mönchengladbach BVB jetzt Bayern-Jäger Nummer eins

Mönchengladbach · Dortmund mit hart erkämpftem 2:1-Sieg im Verfolgerduell gegen Mönchengladbach.

 Die Dortmunder freuen sich mit dem Siegtorschützen Achraf Hakimi (Zweiter von rechts).

Die Dortmunder freuen sich mit dem Siegtorschützen Achraf Hakimi (Zweiter von rechts).

Foto: dpa/Bernd Thissen

Die gut gelaunten Profis von Borussia Dortmund und der erleichterte Trainer Lucien Favre schworen sich bei gelöster Stimmung auf die weitere Aufholjagd in der Liga und den Champions-League-Kracher bei Paris St. Germain (Mittwoch, 21 Uhr) ein. Als neuer Bayern-Jäger Nummer eins ist bei Borussia Dortmund der Glaube an den Meistertitel und den Einzug ins Champions-League-Viertelfinale groß, das Hinspiel hatte der BVB mit 2:1 gewonnen. „Wir müssen weiterkommen und wollen unsere beiden Spiele gewinnen, um dann im Heimspiel im April anzugreifen“, blickte Abwehrchef Mats Hummels nach dem hart erkämpften 2:1 (1:0)-Erfolg im Verfolgerduell bei Borussia Mönchengladbach auf die kniffligen Aufgaben bis zum Ligagipfel am 4. April gegen Serienmeister Bayern München voraus.

Spielerisch ist der BVB noch nicht auf dem Maximum, doch dafür hat sich die Mannschaft dank der Winterzugänge Erling Haaland und Emre Can mächtig weiterentwickelt. Im Borussia-Park waren nach dem Führungstor des Ex-Gladbachers Thorgan Hazard (8.) zunächst die Arbeiter gefragt. Gegen stürmisch anlaufende Fohlen war die zuletzt verbesserte BVB-Defensive gefordert. Nach dem Ausgleich durch Lars Stindl (50.) schalteten die Dortmunder aber wieder auf Offensive um und zeigten nach der Einwechslung von Jungstar Jadon Sancho (Erkältung) ihre spielerischen Fähigkeiten. „Nach dem 1:1 sind wir richtig aus dem Sattel gekommen. Da hat man gemerkt, dass die Mannschaft unbedingt gewinnen will“, lobte Sportdirektor Michael Zorc nach dem Siegtreffer von Achraf Hakimi (71.).

Zudem präsentierten sich die Dortmunder in der hektischen Partie abgezockter. Vor dem entscheidenden Pass von Sancho auf Hakimi warteten die Gladbacher auf eine Unterbrechung durch Schiedsrichter Sascha Stegemann, weil Haaland und Matthias Ginter nach einem Zweikampf am Boden lagen.

Gladbach ärgerte sich über den Verlust eines Champions-League-Platzes, den sich das Team am Mittwoch (18.30 Uhr/Sky) mit einem Sieg im Derby gegen den 1. FC Köln zurückholen kann. Doch die formstarken Leverkusener machen ordentlich Druck. Der Frust war auch groß, weil sich die Gladbacher von Stegemann nach einem Zweikampf zwischen Jonas Hofmann und BVB-Abwehrspieler Dan-Axel Zagadou um einen Elfmeter betrogen fühlten. „Ich weiß nicht, warum wir einen Videoschiedsrichter haben. Ich denke, dass uns mindestens ein Punkt geraubt wurde, zum Teil“, sagte Hofmann.

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