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Treffen der ECA: Bei Europacup-Reform ist „nichts in Stein gemeißelt“

Treffen der Spitzenclub-Vereinigung ECA : Bei Europacup-Reform ist noch „nichts in Stein gemeißelt“

Die massiven Proteste auch aus der Bundesliga gegen eine radikale Reform der Champions League haben offenbar Wirkung gezeigt. "Nichts ist in Stein gemeißelt", betonte ECA-Chef Andrea Agnelli am Freitag nach der außerordentlichen Generalversammlung der Club-Vereinigung, die zurückrudern musste.

Das Treffen auf Malta sei "erst der Anfang" eines Konsultationsprozesses gewesen, der sich über "mehrere Monate" hinziehen werde, sagte Agnelli, der auch Präsident von Juventus Turin ist.

In den letzten Wochen hatte das anders geklungen. Die ECA-Pläne, die für den Europapokal ab 2024 ein dreistufiges Ligensystem mit zahlreichen Fixplätzen für Topvereine vor allem in der Champions League vorsehen, wirkten schon sehr weit ausgearbeitet. Neben den Bundesliga-Vereinen rebellierten unter anderem auch die englischen Clubs der Premier League und viele Vereine aus der spanischen La Liga. Entscheiden wird über eine Reform ab 2024 die Europäische Fußball-Union (Uefa), die ECA gilt aber als einflussreichste Gruppe. Im September sollen sich bei einer „Elefantenrunde“ in der Uefa-Zentrale in Nyon alle Beteiligten an einen Tisch setzen.