| 22:37 Uhr

2. Bundesliga
Fortuna baut Vorsprung aus - Spielabbruch in Darmstadt

Die Spieler von Fortuna Düsseldorf bejubeln den Sieg gegen Erzgebirge Aue. Foto: Marius Becker
Die Spieler von Fortuna Düsseldorf bejubeln den Sieg gegen Erzgebirge Aue. Foto: Marius Becker FOTO: Marius Becker
Düsseldorf. Ein medizinischer Notfall bei Kaiserslauterns Fußballtrainer Jeff Strasser hat den Zweitligaauftakt am Mittwochabend überschattet und zu einem Spielabbruch geführt. Von Morten Ritter, dpa

In dem Abstiegskampf-Duell zwischen Darmstadt 98 und dem 1. FC Kaiserslautern musste der Coach der Pfälzer wegen massiver gesundheitlicher Probleme während Halbzeitpause behandelt und im Krankenhaus untersucht werden. Die Partie wurde anschließend beim Stande von 0:0 nicht mehr angepfiffen. Strasser war nicht in Lebensgefahr.



Fortuna Düsseldorf profitierte anschließend vom Stotterstart der Konkurrenz und baute die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga aus. Die Rheinländer gewannen ihr Jahresauftaktspiel gegen Erzgebirge Aue mit 2:1 (1:0) und liegen nun drei Zähler vor Holstein Kiel und dem 1. FC Nürnberg (beide 34). Benito Raman (30.) und Rouwen Hennings (70./Foulelfmeter) erzielten die Treffer zum Sieg gegen die Sachsen. Ridge Munsy (62.) traf für die Gäste.

Im Abstiegskampf machte der 1. FC Heidenheim mit dem 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen Eintracht Braunschweig Boden gut und schob sich auf Platz zehn vor. Die Treffer für die Gastgeber erzielten Denis Thomalla (49.) und Kolja Pusch (83.). Die seit drei Spielen sieg- und torlosen Niedersachsen rutschen immer tiefer in den Abstiegskampf. Die SpVgg Greuther Fürth bleibt auswärts weiterhin sieglos, erkämpfte sich bei Arminia Bielefeld aber immerhin ein 0:0. Die Franken bleiben mit 19 Punkten dennoch auf vorletzten Tabellenplatz vor Kaiserslautern (12).

Im Aufstiegsrennen profitierten die Düsseldorfer davon, dass die unmittelbaren Konkurrenten tags zuvor nicht gewinnen konnten. Kiel kam trotz 2:0-Führung gegen Union Berlin nur zu einem 2:2, musste das Remis am Ende in Unterzahl retten. „Wir haben einen tollen Fight gezeigt. Darauf können wir aufbauen“, meinte Trainer Markus Anfang. Wie spannend der Kampf um die vorderen Plätze ist, musste auch die Nürnberger anerkennen. „In der 2. Liga ist es sehr umkämpft, die Mannschaften hauen alles rein“, sagte Kapitän Hanno Behrens nach dem 2:2 gegen Jahn Regensburg. Auch der Tabellenvierte Ingolstadt musste sich mit einem 0:0 gegen Sandhausen begnügen.

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