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Frodeno: Zwei Ironman-Weltmeister in einem Jahr ein „bisschen albern“

Terminprobleme im Triathlon : Frodeno sieht Verschiebung der Ironman-WM eher skeptisch

Titelverteidiger Jan Frodeno hält nicht viel von einer möglichen Verschiebung der Ironman-Weltmeisterschaft ins kommende Jahr.

„Ich finde es nicht unbedingt gut, eine WM zweimal in einem Jahr zu haben“, sagte der dreimalige Weltmeister der Deutschen Presse-Agentur. Durch die Coronavirus-Pandemie steht hinter dem Hawaii-Rennen, das für den 10. Oktober geplant ist, ein Fragezeichen.

Die Ironman-Verantwortlichen ziehen auch eine Verlegung in Betracht, so dass 2021 zwei Weltmeisterschaften über die Distanz von 3,86 Kilometern Schwimmen, 180,2 Kilometern Radfahren und 42,2 Kilometern Laufen ausgetragen werden könnten. Eine Entscheidung soll bis Mitte dieses Monats fallen.

„Das macht es irgendwann ein bisschen albern, einen Februar-
Weltmeister und einen Oktober-Weltmeister zu haben“, meinte Frodeno. „Ich denke, dass eine WM, wenn sie nicht im Oktober stattfinden kann, einfach aussetzen sollte.“ Der 38 Jahre alte Titelträger von 2015, 2016 und 2019 äußerte aber auch Verständnis dafür, „wenn man alles in Bewegung setzt“, um ein solches Event durchzuführen.

Neben Frodeno, der dem LAZ Saarbrücken angehört, war im vergangenen Jahr beim Ironman auf Hawaii auch seine Klubkameradin Anne Haug erfolgreich gewesen. Sie gewann den Titel als erste deutsche Sportlerin.

(dpa)