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FC Saarbrücken: FCS unterliegt Bundesligist FC Freiburg nur knapp

Klasse Partie beim SC Freiburg : 1. FC Saarbrücken mit starkem Auftritt beim Bundesligisten

Die Gäste aus dem Saarland zeigten einen sehr disziplinierten und vor allem in der Defensive überzeugenden Auftritt.

Zwei Wochen vor dem Saisonstart hat Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken ein Testspiel beim Bundesligisten SC Freiburg mit 1:2 (1:0) verloren. Die Gäste aus dem Saarland zeigten einen sehr disziplinierten und vor allem in der Defensive überzeugenden Auftritt. Dass gegen einen ambitionierten Erstligisten die Offensivaktionen durchaus selten sind, war erwartbar und kann den positiven Gesamteindruck nicht schmälern.

Vor 3000 zugelassenen Zuschauern im altehrwürdigen Dreisamstadion schickte FCS-Coach Uwe Koschinat Torwart Daniel Batz als Kapitän aufs Feld. Der eigentliche Spielführer Manuel Zeitz saß wie Eigengewächs Luca Kerber zunächst auf der Bank. Die Abwehr der Startformation bildeten Mario Müller, Boné Uaferro, Neuzugang Bruno Suares und Robin Scheu. Auf der Doppelsechs sollten Dave Gnaase und Alexander Groiß die Verbindung zur den Offensiven Minos Gouras, Tobias Jänicke und Maurice Deville bilden. Im Sturmzentrum war Adriano Grimaldi erste Wahl. Sebastian Jacob gehörte trotz ordentlicher Trainingswoche noch nicht zum Aufgebot.

Nach fünf Minuten musste Batz dann zum ersten Mal eingreifen. Gouras verlor einmal mehr auf der linken Seite den entscheidenden Zweikampf, die Direktabnahme von Vinzenzi Grifo lenkte Saarbrückens Nummer 1 mit den Fingerspitzen über die Latte.

Dann zeigten die Gäste, wie wichtig Erfahrung im Fußball sein kann. Nach Doppelpass mit dem 32-jährigen Jänicke stand der 30-jährige Grimaldi frei vorm SCF-Tor und tunnelte dann noch Schlussmann Mark Flekken - das 1:0 für die Gäste nach neun Minuten.

Freiburg war in seiner ersten Testpartie zwar spielbestimmend, wirklich konkret im Strafraum wurde es selten. Ein Verdienst der guten Arbeit des Duos Suares (vor allem gegen den Ball) und Uaferro. So überraschte es wenig, dass die beste Ausgleichsmöglichkeit ein Freistoß von Grifo war, der ans Außennetz klatschte. Da lief bereits die Nachspielzeit der ersten Häfte.

Zur Pause kamen Zeitz für Suares, Kerber für Groiß und Nick Galle für Deville. . Freiburg wechselte komplett und nutzte gleich die erste Möglichkeit. Im Anschluss an die achte Ecke köpfte Linksverteidiger Kiliann Sildilia zum 1:1 (47.) ein. Kaum fünf Minuten später ging es für die FCS-Defensive wieder zu schnell, Noah Weißhaupt brachte den Erstligisten mit 2:1 in Front. Viel mehr Torgelegenheiten erspielte sich der Sportclub nicht mehr. Saarbrücken setzte Nadelstiche, der eingewechslte Julian Günther-Schmidt (62.) und Gnaase (69.) verpassten bei Temperaturen knapp unter der 30 Grad Marke den Ausgleich.

Das 1:2 ist ein gutes Endergebnis für die klassentiefere Mannschaft, für Trainer Koschinat dürften die Erkenntnisse im Hinblick auf den Saisonstart aber deutlich wichtiger sein.