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DFB-Pokal
Wehen wirft Zweitligist St. Pauli aus dem Wettbewerb

Drittligisten scheinen dem FC St. Pauli nicht zu liegen. Der SV Wehen Wiesbaden hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Zweitligisten durchgesetzt. Die Entscheidung gab es erst in der Verlängerung.

Zweitliga-Spitzenreiter FC St. Pauli ist zum zweiten Mal in Folge in der ersten Runde des DFB-Pokals an einem Drittligisten gescheitert. Die Hamburger unterlagen am Freitagabend 2:3 (1:1, 0:1) nach Verlängerung beim SV Wehen Wiesbaden, der damit wie im Vorjahr die Runde der letzten 32 erreichte. Damals waren die Hessen dort mit 1:3 an Schalke 04 gescheitert.


Manuel Schäffler (103.) per Foulelfmeter und Niklas Schmidt (105.+1) bescherten Wehen in der Verlängerung den überraschenden Sieg, St. Paulis Christopher Avevor (109.) gelang nur noch das Anschlusstor. Sören Reddemann (35.) hatte zuvor zur Führung für den SVWW getroffen, Richard Neudecker (51.) ausgeglichen.

St. Pauli, im Vorjahr beim SC Paderborn (1:2) unterlegen, hatte in der ersten Halbzeit vor 10.007 Zuschauern zwar mehr vom Spiel, zeigte sich aber offensiv harmlos. Wehen, das mit viel Leidenschaft dagegenhielt, erwischte die Hamburger schließlich kalt, als Reddemann nach einer Ecke aus dem Getümmel traf.



Nach der Pause zeigte sich St. Pauli gefährlicher, auch weil Trainer Markus Kauczinski mit dem niederländischen Neuzugang Henk Veerman mehr Wucht einwechselte. Neudecker glich mit einem Volleyschuss nach einer Ecke aus. St. Pauli vergab aber beste Chancen, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Dies rächte sich schließlich.

(sid/sef)