| 07:17 Uhr

20. Spieltag
Hollerbach blickt nach Punkt nach vorne - Aubameyang zurück

Womöglich war es die Abschiedsvorstellung von Pierre-Emerick Aubameyang in Dortmund. Foto: Guido Kirchner
Womöglich war es die Abschiedsvorstellung von Pierre-Emerick Aubameyang in Dortmund. Foto: Guido Kirchner FOTO: Guido Kirchner
Berlin. Ein Trainerdebüt, ein Startelf-Comeback und eine Tor-Premiere. Die Partien des 20. Spieltags der Fußball-Bundesliga boten einigen Gesprächsstoff. Die Schlaglichter der Samstagsspiele: Von Thomas Eßer, dpa

AUBAMEYANG-COMEBACK: Nach zwei Spielen, in denen Pierre-Emerick Aubameyang nicht im Kader stand, kehrte er beim 2:2 gegen den SC Freiburg ins BVB-Team zurück. Der wechselwillige Stürmer spielte sogar durch - und wurde von vielen Fans vor allem in den ersten Minuten ausgepfiffen. „Er hat schon bessere Tage gehabt“, sagte Dortmunds Trainer Peter Stöger zur Leistung des Gabuners beim TV-Sender Sky. „Wir haben es aber auch nicht geschafft, ihn ins Spiel zu bringen.“ Womöglich war es die Abschiedsvorstellung von Aubameyang in Dortmund, der FC Arsenal hat Interesse an einer Verpflichtung.



WAGNER-PREMIERE: Im dritten Ligaspiel nach seiner Rückkehr zum FC Bayern München war es soweit: Sandro Wagner erzielte sein erstes Bundesligator für den deutschen Rekordchampion. „Mein erster Treffer für die Bayern bedeutet mir natürlich viel“, sagte der Nationalstürmer, der ausgerechnet gegen seinen Ex-Club 1899 Hoffenheim zum 5:2-Endstand nach 0:2-Rückstand traf.

ORDENTLICHES DEBÜT: Pleitenserie gestoppt. Beim 1:1 bei RB Leipzig nach zuvor vier Niederlagen in Serie für den Hamburger SV gelang Trainer Bernd Hollerbach ein gelungener Start in eine ganz schwierige Aufgabe. „Die Jungs haben sich total reingehängt und gut gefightet“, sagte der HSV-Coach und blickte sogleich auf das nächste Spiel des Tabellenvorletzten: „Es ist natürlich schön, dass wir hier heute einen guten Auftritt gezeigt und mit Herz und Leidenschaft gespielt haben, aber da müssen wir direkt gegen Hannover weitermachen.“

STOCKENDE AUFHOLJAGD: Wie für den HSV gab es auch für den 1. FC Köln einen Zähler. Das Schlusslicht, das zuvor dreimal in Serie gewonnen hatte, führte gegen den FC Augsburg lange, musste 13 Minuten vor Schluss jedoch das 1:1 hinnehmen. „Nach dem Ausgleich haben wir den Fight angenommen und versucht, auf das 2:1 zu spielen“, sagte FC-Trainer Stefan Ruthenbeck. „Wir waren einen Ticken näher dran, aber die Augsburger haben sich das Unentschieden sicherlich auch verdient.“ Der Coach lobte auch die Fans: „Ich habe 90 Minuten Gänsehaut gehabt.“

ZUNEHMENDE ABSTIEGSGEFAHR: Anders als in Köln ist der Trend der vergangenen Spiele beim VfB Stuttgart negativ. Das 0:2 gegen den FC Schalke 04 war bereits die sechste Niederlage in den letzten sieben Partien. „Wir hätten den Menschen, die uns unterstützen, gerne ein besseres Spiel und möglichst einen Sieg geschenkt“, sagte VfB-Coach Hannes Wolf, der zunehmend unter Druck gerät. „Das ist uns nicht gelungen, daher sind wir enttäuscht.“



CHANCE VERTAN: Enttäuscht waren auch die Bremer. Nach dem 0:0 gegen Hertha BSC kommt Werder im Abstiegskampf nicht vom Fleck. Maximilian Eggestein hatte kurz vor Schluss die Gelegenheit zum Lucky Punch: Der Berliner Jordan Torunarigha klärte nach dem Schuss des 21-Jährigen aus kurzer Distanz in der Nachspielzeit jedoch kurz vor der Linie. „Wir waren die klar bessere Mannschaft, haben gut gespielt“, sagte Eggestein. „Aber erneut können wir uns dafür nichts kaufen. Das ist enttäuschend.“

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