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Vor Spiel gegen Freiburg
96-Trainer begrüßt Ende des Stimmungsboykotts

Hannovers Trainer André Breitenreiter begrüßt das Ende des Stimmungsboykotts der 96-Ultras. Foto: Daniel Reinhardt
Hannovers Trainer André Breitenreiter begrüßt das Ende des Stimmungsboykotts der 96-Ultras. Foto: Daniel Reinhardt FOTO: Daniel Reinhardt
Hannover. Trainer André Breitenreiter hat das vorläufige Ende des Stimmungsboykotts durch die Ultras des Fußball-Bundesligisten Hannover 96 begrüßt. dpa

„Wir freuen uns auf die Unterstützung des gesamten Stadions“, sagte der Coach am Donnerstag. „Das wird uns ein Stück weit helfen. Mit dem Impuls des ganzen Stadions kann das Motivation geben.“



Am Dienstag hatte die aktive Fan-Szene beschlossen, während der nächsten Spiele wieder zu jubeln und das Team anzufeuern. Nachdem 96-Clubchef Martin Kind am Vortag seinen Übernahme-Antrag auf Eis gelegt hatte, fand sich bei einem Treffen der Anhänger eine knappe Mehrheit für die vorläufige Beendigung. Die Ultra-Fans hatten den Stimmungsboykott im August vergangenen Jahres beschlossen, unter anderem aus Protest gegen die von Kind geplante Übernahme der Anteilsmehrheit beim Bundesligisten.

Die Fan-Szene will allerdings nur dann dauerhaft für Stimmung sorgen, wenn der Verein Bedingungen erfüllt. Ein Forderungskatalog sei „eingetroffen, ich habe aber noch nicht darüber gelesen“, sagte Manager Horst Heldt zwei Tage vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg. Am 26. Februar soll es ein Gespräch zwischen Vereinsvertretern und Fans in einer Kirche geben.

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