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Kobe Bryant ist nach dem Helikopterabsturz offiziell identifiziert worden

Basketball : Shaq weint, die Lakers trauern

Kobe Bryant ist nach dem Helikopterabsturz offiziell identifiziert worden.

Shaquille O’Neal weinte hemmungslos. Auf dem Parkett des Staples Centers in Los Angeles hatte er mit Kobe Bryant die Massen verzaubert – jetzt ist sein kongenialer Partner für immer gegangen. An Basketball war nicht zu denken in der gespenstisch leeren Arena, in der Shaq gemeinsam mit den NBA-Ikonen Charles Barkley, Dwayne Wade und Kenny Smith live im Fernsehen seinem „Bruder“ Kobe gedachte. Und doch soll genau dort schon bald wieder gespielt werden.

Nachdem die NBA aus Respekt vor dem am Sonntag verstorbenen Superstar das Stadtderby von Bryants Ex-Klub Los Angeles Lakers gegen die Clippers auf unbestimmte Zeit verschob, wissen die wenigsten wirklich, wie es weitergeht. Eigentlich ist für die Nacht zu Samstag (4.30 Uhr) ein Heimspiel der Lakers gegen Portland angesetzt.

Wie ESPN berichtet, sollen sich die Lakers am Dienstag erstmals nach der Nachricht vom Hubschrauber­absturz und dem Tod Bryants wieder getroffen haben. Ihre schönsten Erinnerungen an den fünfmaligen NBA-Champion hätten sie geteilt, um die Traurigkeit zu vertreiben. Ob die Mannschaft um Superstar LeBron James bald wieder spielbereit ist, steht in den Sternen. Jeder in der NBA-Familie ringt um Fassung. „Die Welt hat den größten Laker verloren“, sagte O’Neal unter Tränen.

Bryants Leiche wurde derweil offiziell identifiziert. Laut der nationalen Transport-Sicherheitsbehörde NTSB sei die Identität des fünfmaligen NBA-Champions mit der von drei weiteren Opfern des Hubschrauber-Unfalls von Forensikern durch einen Abgleich von Fingerabdrücken ermittelt worden. Die Unfallursache bleibt weiter unklar.