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Vor Fußball-WM
Ramadan bereitet Ägyptens Nationaltrainer Sorgen

Sorgt sich um die WM-Vorbereitung seines Teams: Ägyptens Nationaltrainer Héctor Cúper. Foto: Khaled Elfiqi
Sorgt sich um die WM-Vorbereitung seines Teams: Ägyptens Nationaltrainer Héctor Cúper. Foto: Khaled Elfiqi FOTO: Khaled Elfiqi
Buenos Aires. Ägyptens Fußball-Nationaltrainer Héctor Cúper macht sich Sorgen um die WM-Vorbereitungen seines Teams wegen des Ramadans. dpa

„Meine Spieler fasten dann vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang, wann soll ich trainieren? Ich kann keinen Menschen trainieren lassen, der keine Flüssigkeiten und keine Kalorien im Körper hat“, sagte der 62 Jahre alte Argentinier der argentinischen Zeitung „La Nación“



Der muslimische Fastenmonat beginnt Mitte Mai und endet damit unmittelbar vor dem WM-Auftakt der Ägypter gegen Uruguay (15. Juni) bei der Weltmeisterschaft in Russland. Cúper hofft nun auf eine flexible Auslegung der heiligen Schriften der Muslimen. „Der Koran sagt, dass es Ausnahmesituationen gibt, etwa wenn man auf Reisen ist“, sagte er. Ähnliche Sorgen habe auch sein Landsmann Juan Antonio Pizzi, der die Auswahl Saudi-Arabiens trainiert.

Die WM-Teilnahme ist erst die dritte für Ägypten. Nach dem Duell gegen Uruguay treten die Nordafrikaner in der Gruppe A gegen Gastgeber Russland (19. Juni) und gegen Saudi-Arabien (25. Juni) an.

Interview Cúper, Spanisch

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