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WM-Testspiele
Brasilien schlägt Russland - Frankreich verliert

Die Brasilianer siegten in Russland klar mit 3:0. Foto: Alexander Zemlianichenko/AP
Die Brasilianer siegten in Russland klar mit 3:0. Foto: Alexander Zemlianichenko/AP FOTO: Alexander Zemlianichenko
Moskau. Vier Tage vor dem Kräftemessen mit Weltmeister Deutschland hat sich Brasiliens Fußball-Nationalmannschaft mühelos in einem Testspiel bei WM-Gastgeber Russland durchgesetzt. Von Thomas Wolfer, dpa

Vier Tage vor dem Kräftemessen mit Weltmeister Deutschland hat sich Brasiliens Fußball-Nationalmannschaft mühelos in einem Testspiel bei WM-Gastgeber Russland durchgesetzt. Die Seleção gewann im Moskauer Luschniki-Stadion auch ohne den verletzten Superstar Neymar 3:0 (0:0).


Argentinien setzte sich 2:0 (0:0) gegen Italien durch, England mit 1:0 (0:0) gegen die Niederlande. Vize-Europameister Frankreich musste sich trotz einer Zwei-Tore-Führung Kolumbien noch mit 2:3 (2:1) geschlagen geben.

Miranda (53. Minute), Philippe Coutinho (62./Foulelfmeter) und Paulinho (66.) trafen knapp drei Monate vor dem WM-Start für den fünfmaligen Weltmeister Brasilien, der ohne aktuelle Bundesligaprofis antrat. Vor allem in der zweiten Halbzeit bestimmte die Mannschaft von Nationaltrainer Tite gegen die defensiv eingestellten Russen das Geschehen. Bei der Sbornaja von Coach Stanislaw Tschertschessow saß der ehemalige Schalker Roman Neustädter auf der Bank, der Ex-Kölner Konstantin Rausch war nicht dabei.

Russland eröffnet am 14. Juni gegen Saudi-Arabien die WM. In Gruppe A treten sie außerdem gegen Ägypten und Uruguay an. Brasilien beginnt drei Tage später in Gruppe E gegen die Schweiz und ist außerdem gegen Serbien und Costa Rica gefordert. Im nächsten WM-Test muss Brasilien am Dienstag (20.45 Uhr) im Berliner Olympiastadion gegen die DFB-Elf ran. Es ist das erste Aufeinandertreffen der A-Nationalteams seit dem historischen 7:1-Sieg Deutschlands im Halbfinale der WM 2014.

Jesse Lingard von Manchester United erzielte in Amsterdam in der 59. Minute das entscheidende Tor für die Engländer. Three-Lions-Trainer Gareth Southgate hatte sich jüngst über die Qualität seiner Auswahlspieler beklagt. Von vier Torwart-Kandidaten erhielt Jordan Pickford vom FC Everton den Vorzug. Vor dem Spiel waren 90 englische Fans wegen Ausschreitungen festgenommen worden.



In Manchester setzte sich Argentinien im Duell der ehemaligen Weltmeister dank der späten Treffer von Ever Banega (75.) und Manuel Lanzini (85.) gegen Italien durch. Superstar Lionel Messi saß bei den Südamerikanern nur auf der Bank. Bei den Italienern, die in Russland nicht dabei sind, kehrte Torwart-Legende Gianluigi Buffon zurück.

Der ehemalige Weltmeister Frankreich kassierte gegen den WM-Rivalen Kolumbien hingegen eine bittere Niederlage. Das Team von Trainer Didier Deschamps unterlag nach früher 2:0-Führung im Stade de France im Pariser Vorort Saint Denis noch. Die Treffer für den Vize- Europameister erzielten Olivier Giroud (11. Minute) und Thomas Lemar (26.). Für Kolumbien trafen Luis Muriel (28.), Radamel Falcao (62.) und Juan Quintero (85./Foulelfmeter).

WM-Teilnehmer Schweiz gewann gegen die von Michael Skibbe trainierte Auswahl Griechenlands, die in Russland nicht dabei ist, nach einem Treffer von Blerim Dzemaili vom FC Bologna in der 59. Minute mit 1:0 (1:0). Die Stürmerstars Luis Suárez und Edinson Cavani führten Uruguay zum 2:0 (2:0) gegen Tschechien. Suárez brachte das Team von Trainer Óscar Tabárez im Guangxi Sports Center in China bereits in der 10. Minute per Elfmeter in Führung. Cavani erhöhte in der 37. Minute per Fallrückzieher zum Endstand.

Teamprofil Russland auf fifa.com

Teamprofil Brasilien auf fifa.com

Fußball-WM in Russland

Kolumbien besiegte überraschend die Franzosen mit 3:2. Foto: Michel Euler/AP
Kolumbien besiegte überraschend die Franzosen mit 3:2. Foto: Michel Euler/AP FOTO: Michel Euler
Englands Marcus Rashford (l) setzt sich gegen Matthijs de Ligt aus den Niederlanden durch. Foto: Nick Potts/PA Wire
Englands Marcus Rashford (l) setzt sich gegen Matthijs de Ligt aus den Niederlanden durch. Foto: Nick Potts/PA Wire FOTO: Nick Potts
Blerim Dzemaili traf für die Schweizer. Foto: Angelos Tzortzinis.
Blerim Dzemaili traf für die Schweizer. Foto: Angelos Tzortzinis. FOTO: Angelos Tzortzinis
Edinson Cavani (r) erzielte einen Treffer für Uruguay. Foto: COLOR CHINA PHOTO/AP
Edinson Cavani (r) erzielte einen Treffer für Uruguay. Foto: COLOR CHINA PHOTO/AP FOTO: Uncredited