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SPD und Linke kritisieren Ex-Eigner der Beckinger Schraubenfabrik

Saarbrücken/Beckingen. Volker Meyer zu Tittingdorf

Die SPD und Linke im Landtag haben sich gestern empört und schockiert gezeigt angesichts des bevorstehenden massiven Stellenabbaus beim insolventen Schraubenhersteller Whitesell in Beckingen . Heinz Bierbaum von der Linksfraktion warf der früheren Muttergesellschaft Whitesell, "verbrecherische Energie" vor. Die US-Firmengruppe habe "alle gesetzlichen Schlupflöcher ausgenutzt", vor allem, indem sie die Unternehmenswerte der vier deutschen Tochterwerke nach Luxemburg ausgelagert habe, um sie dem Zugriff eines Insolvenzverwalters zu entziehen. Die SPD-Landtagsabgeordneten Petra Berg aus Dillingen und Stefan Krutten aus Beckingen versprachen Hilfe der Landespoltitik und drängten darauf, "dass alles in die Wege geleitet wird, um den Standort zu erhalten". In der Beckinger Schraubenfabrik droht rund der Hälfte der Belegschaft die Entlassung. 175 der etwa 340 Stellen sollen erhalten bleiben. Das US-Unternehmen Whitesell hatte nach der Übernahme der früheren Ruia-Schraubengruppe vor gut einem Jahr mit massiven Preiserhöhungen kurzfristig Mehreinnahmen angestrebt, damit aber zahlreiche Kunden vergrault und die vier deutschen Fabriken an den Rand des Ruins geführt.