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Sparkasse Homburg verbessert ihr Betriebsergebnis

Homburg. Janek Böffel

Die Kreissparkasse Saarpfalz mit Sitz in Homburg hat ihr Ergebnis 2014 im Vergleich zum Vorjahr in fast allen Bereichen steigern können. "Insgesamt war es ein gutes, in manchen Bereichen sogar ein sehr gutes Jahr", sagte Vorstands-Chef Armin Reinke, der seit vergangenem Herbst im Amt ist, bei der Bilanzpressekonferenz am Dienstagabend. Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 1,709 Milliarden gestiegen, auch das Betriebsergebnis vor Steuern lag mit 14,4 Millionen Euro leicht über dem Vorjahresniveau.

Grund für den Anstieg sind die Kundeneinlagen, die um 2,3 Prozent auf 1,294 Milliarden angewachsen sind und das Kreditgeschäft mit einem Anstieg um 7,4 Prozent auf 1,383 Milliarden.

Allerdings habe die gute wirtschaftliche Lage dazu geführt, dass die Kredite für Unternehmen trotz niedriger Zinsen nur um 0,6 Prozent auf 529 Millionen Euro gewachsen sind. "Durch die insgesamt gute wirtschaftliche Situation der Unternehmen waren viele in der Lage, ihre Investitionen durch Eigenkapital zu finanzieren", erklärt Ralph Marx, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende.

Auch der Anfang dieses Jahres stimmt Reinke optimistisch: "In den ersten Monaten liegen wir sogar schon leicht über Vorjahresniveau." Eine der größten Änderungen 2015 betrifft das Filialnetz. Vier Filialen werden verkleinert, dafür eröffnet im April in Schwarzenbach eine neue Filiale. Um die Versorgung im ländlichen Raum zu sichern, werde zudem ein Bargeld-Bring-Service geprüft.